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Die Kontrolle einer Brunnenanlage

Die regelmäßige Kontrolle der Brunnenanlage ist eine lästige, aber notwendige Pflicht des Brunnenbesitzers. Denn nur durch eine sachgemäße und regelmäßige Kontrolle der Brunnenanlage kann der Brunnenbetreiber sicher stellen, dass das dem Brunnen entnommene Wasser den jeweiligen Qualitätsansprüchen der unterschiedlichen Verwendungszwecke gerecht wird. Entscheidend für den Umfang der durchzuführenden Kontrollen des Brunnens ist also die angedachte Verwendung des Brunnenwassers. So sind die Untersuchungspflichten für Brunnenanlagen, denen Trinkwasser entommen wird ( Eigenversorger1), strenger als bei reinen Brauchwasseranlagen ( beispielsweise für den Gartenbereich ). Die Pflichten zur Kontrolle der Brunnenanlage verschärfen sich noch einmal deutlich, wenn durch den Brunnen auch Dritte mit Trinkwasser versorgt werden.

Kontrolle der Brunnenanlage bei Abgabe an Dritte

Sie werden eine intensivere Kontrolle Ihrer Brunnenanlage durchführen müssen, wenn Sie Dritte durch den Brunnen mit Trinkwasser versorgen. Dritte in diesem Sinn sind alle Personen, die im Rahmen der privaten Wasserversorgung durch den Brunnen versorgt werden, etwa Nachbarn oder Mieter. Näheres erfahren Sie im Beitrag: Gesetzliche Pflichten.

Wichtig für die Kontrolle einer Brunnenanlage: Die Umgebung

Wichtig für die Kontrolle der Brunnenanlage ist eine genaue Inspektion der Umgebung. Da Hausbrunnen nicht auf tiefe Grundwasserschichten zugreifen, sind sie anfällig für Belastungen aus der näheren Umgebung ( Landwirtschaft, Mülldeponien,... ). Erkunden Sie also stets die nähere Umgebung des Brunnens auf potentielle Schadstoffquellen. Was Sie ebenfalls bedenken müssen: In welche Richtung fließt bei Ihnen vor Ort der Grundwasserstrom? Denn liegt eine Brunnenanlage im sogenannten Grundwasseranstrom einer Belastungsquelle, ist der Hausbrunnen stärker gefährdet als unter Normalbedingungen.2 Wenn Sie Erkundigungen über die Fließrichtungen des Grundwassers bei Ihnen vor Ort einholen, informieren Sie sich zugleich allgemein über die besonderen geologischen Bedingungen Ihrer Region. Denn oftmals liegen bereits Erkenntnisse über typische Belastungen in den jeweiligen Regionen vor.

Tipps zur Kontrolle einer Brunnenanlage:

  • Führen Sie ein Betriebsbuch! Die Kontrolle der Brunnenalage wird Ihnen leichter fallen und ebenso sind Sie besser in der Lage, Auskunft über den Zustand des Brunnens an Dritte zu geben
  • Arbeiten an Brunnenanlagen sind oft mit kleineren technischen Schwierigkeiten verbunden. Ein Fachbetrieb wird Ihnen beim Bau und der Instandhaltung des Brunnens gute Dienste leisten können

  • Wichtig: Melden Sie Ihren Brunnen beim zuständigen Gesundheitsamt an. Dort wird Ihnen auch in der Regel Hilfe bei der ordnungsgemäßen Kontrolle der Brunnenanlage geleistet

  • Regelmäßige Brunnenwasseranalysen helfen bei der Sicherstellung der Wasserqualität und können Belastungsquellen in der Umgebung erkennen lassen

 

Referenzen


1   https://www.mannheim.de/sites/default/files/page/9866/merkblatt_neue_trinkwv_eigenversorger.pdf

2   http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4212.pdf