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Rohrverstopfung – Sanierung der Wasserleitung notwendig

Rohrsanierung, Rohrleitungen erneuern, Rohrleitungen reparieren, Rohrletiung EpoxidharzBesonders in älteren Gebäuden können Probleme bei der Trinkwasserversorgung auftreten. Die Hauseigentümer bemerken Veränderungen meist erst spät: Wenn sich das Trinkwasser verfärbt oder der Wasserdruck in der Wasserleitung nachlässt, ist eine Rohrsanierung meist vorprogrammiert. Mit der Zeit können Leitungsrohre spröde werden und Risse bilden, Korrosionen oder Ablagerungen können die Fließgeschwindigkeit des Wassers stark vermindern oder sogar zur Rohrverstopfung führen. Bei veralteten und verkalkten Leitungsrohren ist auch das Risiko einer erhöhten Keimbelastung gegeben. Doch nicht nur Ablagerungen und typische Alterserscheinungen der Wasserleitung machen eine Sanierung notwendig. Besonders bei heimischen Rohren, aus heute nicht mehr zugelassenen Materialien (z.B. Blei), stellt sich die Frage einer Erneuerung oder Sanierung der Wasserleitung.

Sanierung der Wasserleitung oder komplette Rohrerneuerung?

Mit dem Endoskop kann die genaue Beschaffenheit der Wasserleitung bei der Sanierung erkundet werden. Die Rohrinnensanierung ist eine kostengünstige und einfache Form der Sanierung. Gerade bei Bleirohren empfiehlt sich aus gesundheitlichen Gründen allerdings eine grundlegende Erneuerung der Leitungsrohre. Der Austausch der Leitungsrohre ist eine aufwendige Angelegenheit, die das Haus zeitweise in eine Baustelle verwandelt, und zudem ist sie kosten- und zeitintensiv. In manchen Fällen kann eine Rohrsanierung daher empfehlenswert sein. Im Vorfeld kann ein persönlicher Wassertest Schadstoffquellen im Trinkwasser ausfindig machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Besonders bei veralteten Rohren, unbekannten Rohrmaterialien und dauerhaftem Verzehr des Leitungswassers sollte Sicherheit über die Wasserqualität zum Schutz der Gesundheit bestehen.

Gefahren bei Sanierung der Wasserleitung

Bei der Rohrinnensanierung – auch Relining genannt – wird zuerst eine Rohrreinigung durchgeführt. Hierbei werden Kalkablagerungen und Korrosionsreste entfernt. Nach der Rohrreinigung werden die Leitungen mit Epoxidharz ausgekleidet und erhalten so eine Schutzschicht. Schwere Diskussionen gibt es um den Inhaltsstoff BPA (Bisphenol A), den das Epoxidharz enthält. Wird BPA im Trinkwasser freigesetzt, so kann dies negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt haben1. Das Umweltbundesamt geht einerseits von einer so geringen Abgabe in das Trinkwasser aus, dass es für den Menschen nicht schädlich ist, andererseits wurde besonders bei übermäßiger Erhitzung (über 70 °C) ein auf Dauer gesundheitsschädlicher Gehalt BPA im Trinkwasser nachgewiesen2. Bei der Sanierung einer Wasserleitung aus Blei wurde bei Versagen der Beschichtung ebenfalls ein bedenklicher Bleiwert im Wasser nachgewiesen.

Tipps zur Rohrsanierung:

  • Bei der Sanierung einer Wasserleitung aus Blei unbedingt regelmäßige Wassertests in kurzen Zeitabständen durchführen!
  • Epoxidharz schützt Stahl- und Kupferrohre vor Korrosion und langfristig vor Rohrverstopfung!
  • Eine Sanierung der Wasserleitung ist kostengünstig und einfach, jedoch nicht so langlebig wie ein Rohraustausch!

Referenzen

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/chemie/20120419_chemie_bpa_trinkwasser_hintergrund.pdf

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf