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Wasserversorgung in Deutschland – von Grund auf gut

Die Wasserversorgung in Deutschland wird größtenteils vom Grundwasser bestimmt. Rund 74 % des Trinkwassers werden hieraus gewonnen. Hinzu kommen stellenweise Quellwasser und Oberflächenwasser. Je nach Herkunft bedarf das Wasser unterschiedlicher Aufbereitungen im Wasserwerk. Da Wasser sehr anfällig für Belastungen ist, sind strenge Kontrollen notwendig, um die Wasserversorgung und Trinkwasserqualität in Deutschland sicherzustellen. Je höher die Qualität des Rohwassers ist, desto einfacher und kostengünstiger ist übrigens die Aufbereitung im Wasserwerk. Von der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) werden Grenzwerte für mikrobiologische und chemische Parameter festgesetzt, die nicht überschritten werden dürfen. Die Wasserversorger können eine Garantie für diese vorgeschriebene Trinkwasserqualität in Deutschland jedoch immer nur bis zum individuellen Hausanschluss geben.

Wasserversorgung in Deutschland – Gewässerschutz und strenge Kontrollen durch die Wasserversorger

  • Wasserschutzgebiete schützen das Grundwasser und Oberflächenwasser für die Wasserversorgung in Deutschland.
  • Wasserversorger und Bauern: Kooperationen fördern die grundwasserverträgliche Landwirtschaft.
  • Jeder Eigentümer trägt selbst die Verantwortung für die heimischen Hausinstallationen.
  • Die Überwachung und Kontrolle der Grundwasserqualität obliegt den einzelnen Bundesländern.
  • Durch die Richtlinien der Trinkwasserverordnung ist die Wasserqualität in Deutschland, trotz unterschiedlicher Herkunft des Rohwassers, in allen Bundesländern vergleichbar.

Wasserversorgung in Deutschland – vom Grund bis zum Wasserwerk

Wasserschutzgebiete dienen dem Schutz des Grundwassers und somit auch der Wasserversorgung in Deutschland. So werden die Gewinnungsgebiete in drei Schutzzonen eingeteilt. Die erste Zone bezieht sich auf den Fassungsbereich der Gewinnungsanlage. Die zweite Zone bildet ihre äußere Grenze dort, wo das Grundwasser mindestens noch eine Fließzeit von 50 Tagen bis zur Fassung benötigt. Die Schutzzone drei umfasst den gesamten Bereich, des zufließenden Grundwassers1. Ein Problem für das Grundwasser stellt die Landwirtschaft dar: Ein erhöhter Nitratgehalt ist die Folge von Düngemitteln, der eine aufwendige Wasseraufbereitung notwendig macht2. Doch Oberflächengewässer sind noch anfälliger für Verschmutzungen. Engmaschige Überwachungen geben Aufschluss über Veränderungen, sodass gegebenenfalls vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. Kontrollen enden jedoch meist am privaten Hausanschluss: Häufig werden die Gefahren unterschätzt, die im heimischen Leitungsrohrnetz auf das Trinkwasser lauern.

Tipps zur Trinkwasserqualität in Deutschland:

  • Ein persönlicher Test gibt Sicherheit über die eigene Wasserversorgung und kann Belastungen im eigenen Heim aufzeigen!
  • Stagnationswasser nicht konsumieren! In den Leitungsrohren können sich Schwermetalle lösen oder Keime bilden. Wasser, das längere Zeit in der Leitung steht ist besonders anfällig3!
  • Regelmäßige Wartung bei Hausinstallationen ist wichtig für die Qualität der Wasserversorgung!

Referenzen

http://www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/ihk/standortpolitik/standortpolitik/informationen-auskuenfte/natur-gewaesserschutz/wasserschutzgebiete/wasserschutzgebiete-46-content

http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/grundwasser/nigehalt.htm

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf