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Pseudomonas aeruginosa im Wasser – besondere Gefahr in Krankenhäusern

Pseudomonas aeruginosa Trinkwasser, Pseudomonaden Trinkwasser, Pseudomonas TrinkwasserPseudomonas aeruginosa gehören zu den desinfektionsresistenten Mikroorganismen im Wasser, die besonders in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein Problem darstellen können. Pseudomonas sind Bakterien im Wasser, die in Biotopen vorkommen und sich dort auch vermehren. Für gesunde Menschen stellen sie in der Regel keine Gefahr dar, im Gegensatz zu Personen, die medizinischer Pflege oder Behandlung bedürfen. Pseudomonas aeruginosa können im Wasser bei Kontakt mit Hautverletzungen zu Hautinfektionen führen. Daher sind vor allem Patienten nach einer OP betroffen, die sich durch belastetes Trinkwasser eine sogenannte Krankenhausinfektion zuziehen. Bei Katheterpatienten kann sich hieraus eine Harnwegsinfektion, bei intubierten Patienten auch eine Lungenentzündung entwickeln1.

Pseudomonas im Wasser – und nun?

Da Pseudomonas zu den desinfektionsresistenten Bakterien im Wasser gehören, ist ein häufiger Wechsel von Desinfektionsmitteln notwendig. Meist ist eine Kombination aus UV-Strahlung und Ozon erfolgversprechender, als eine Desinfektion mit Chlor. Die Trinkwasserverordnung gibt einen Grenzwert für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vor, in denen Menschen medizinisch behandelt oder gepflegt werden. Der Grenzwert für diese Bakterien liegt hier bei 0 KBE je 100 ml. Es ist wichtig Pseudomonas im Wasser zu analysieren, da diese eine nosokomiale Infektion – eine sogenannte Krankenhausinfektion – hervorrufen können. Aus einer anfänglichen Hautinfektion kann sich eine Lungenentzündung oder eine Harnwegsinfektion entwickeln.

Pseudomas im Wasser – Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen stets testen

Pseudomonas im Wasser weisen meist eine erhöhte Antibiotikaresistenz auf, sodass eine Behandlung der Patienten schwierig sein kann. Pseudomonas aeruginosa zählen zu den wichtigsten Erregern im Wasser, wenn es um die Übertragung von Krankenhausinfektionen geht. Für private Haushalte gibt es für die Bakterien keine Grenzwerte, die eingehalten werden müssen. Lediglich in Hochrisikobereichen ist das regelmäßige Testen und Analysieren von Pseudomonas aeruginosa im Wasser gesetzlich vorgeschrieben. Bestimmte Maßnahmen sind beim Überschreiten der Grenzwerte durchzuführen. Ist die bakterielle Konzentration im Leitungswasser zu hoch oder ist eine Desinfektion nicht möglich, so wird vom Gesundheitsamt eine Unterbrechung der Wasserversorgung angeordnet2.

Was ist bei der Trinkwasserversorgung zu beachten?

Von der Trinkwasserverordnung werden strenge Anforderungen an das Trinkwasser gestellt. Die Einhaltung der Grenzwerte ist besonders bei den mikrobiologischen Parametern von zentraler Bedeutung. Pseudomonas sind zwar in der privaten Trinkwasserversorgung nicht unbedingt eine Gefahr, doch es gibt verschiedene andere Bakterien und Keime, die auch bei gesunden Menschen Krankheiten verursachen können. Ein persönlicher Wassertest gibt Klarheit über die unsichtbare Gefahr aus dem häuslichen Leitungsnetz.

Referenzen

http://www.umweltdaten.de/wasser/themen/trinkwasserkommission/49_s_693-696_kaltwasser.pdf

http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html