probenehmer

Warenkorb

 x 
Ihr Warenkorb ist noch leer.

 

Leitungswasser Wasseranalyse

 

Heilwasser Wasseranalyse

 

Wasseranalysen Trinkwasser testen


Wie gelangt Calcium ins Wasser?

Calcium TrinkwasserCalcium kommt von Natur aus im Wasser, den Böden und verschiedenen Gesteinsarten vor. Es ist leicht wasserlöslich und wird so beim Versickern des Regenwassers aus der Erdkruste gelöst. Marmor, Kalzit, Dolomit und Kalkstein sind beispielsweise sehr calciumhaltig. Der Gehalt an Calcium im Wasser ist von zentraler Bedeutung für die Bestimmung der Wasserhärte. Diese wird zu ca. 70-85 % von Calcium-Ionen und etwa 15-30 % von Magnesium-Ionen bestimmt1. Die verschiedenen Mineralwässer unterscheiden sich hauptsächlich im Gehalt von Calcium, Magnesium und Natrium. So wird Mineralwasser, das mit einem Gehalt von 150-250 mg pro Liter reich an Calcium ist, vor allem für Gesundheitsbewusste und Kinder empfohlen.

Calcium im Trinkwasser – ein essenzielles Element

Calcium gelangt auf natürliche Weise ins Wasser und ist mit Magnesium-Ionen zusammen verantwortlich für die Wasserhärte. Hartes Wasser ist reich an Mineralien und daher sehr gesund und geschmackvoll in Kaltgetränken. Für Tee und Kaffee wird von Experten hingegen eher weiches Leitungswasser bevorzugt. Das lebenswichtige Element ist unter anderem für den Knochen- und Zahnaufbau und die Zellbildung mitverantwortlich. Besonders bei Kindern ist auf eine ausreichende Calciumaufnahme zu achten. Hartes Wasser führt hingegen bei empfindlichen Haushaltsgeräten zur Verkalkung. Calcium kann aus dem Wasser durch verschiedene Entkalker oder Ionenaustauscher entfernt werden.

Für den Menschen lebensnotwendig – für die Waschmaschine eine Gefahr

Für Erwachsene wird eine tägliche Calciumaufnahme von 800-1000 mg empfohlen. Calcium kann zum einen über Mineralwasser oder Trinkwasser aus der Leitung aufgenommen werden, zum anderen über Nahrungsmittel wie Getreide und vor allem Milchprodukte. Das essenzielle Spurenelement versorgt nicht nur Knochen und Zähne, es hält den pH-Wert im Körper stabil, sorgt für die Hormonfreisetzung, leitet Nervenimpulse weiter und spielt eine wichtige Rolle bei der Befruchtung. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt daher keinen Grenzwert für Calcium im Wasser vor. Bei sehr hartem Trinkwasser sollte zum Schutz der Haushaltsgeräte lediglich auf Entkalker zurückgegriffen werden.

Mineralwasser oder Trinkwasser aus der Leitung?

Gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) muss das Leitungswasser in Deutschland strenge Anforderungen erfüllen, um die Gesundheit – besonders von empfindlichen Personen – zu schützen. Das Wasser kann auf Calcium, aber auch auf sämtliche Schadstoffe und Schwermetalle, getestet werden. Ein persönlicher Wassertest gibt Auskunft über die genaue Wasserhärte, aber auch über eventuelle unsichtbare Gefahren, die das Leitungswasser belasten. Häufig sind Schadstoffe und Schwermetalle aus dem heimischen Leitungsnetz die Auslöser. Die Ursache kann nur beseitigt werden, wenn die Gefahr durch genaues Testen bekannt ist. Prinzipiell wird davon abgeraten, Stagnationswasser, das länger als 4 Stunden in den Leitungen stand, zu konsumieren2.

Referenzen

1 http://www.dvgw.de/wasser/wasserwerk-aufbereitung/wasserhaerte/

2 http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf