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Kalium im Wasser – ein essenzielles Element für sämtliche Organismen

Kalium TrinkwasserKalium kommt im Wasser von Natur aus vor. Durch Verwitterungsprozesse wird es aus verschiedenen Mineralien herausgelöst und gelangt auf diese Weise in den natürlichen Kreislauf. Das lebenswichtige Element spielt eine wichtige Rolle für Nervenfunktionen, Muskeln und zur Regulierung des Blutdrucks. Die empfohlene Verzehrmenge liegt für einen Erwachsenen bei minimal 2000 mg, für Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat bei mindestens 400 mg1. In reiner Form ist Kalium im Wasser nicht giftig, bei Kaliumverbindungen liegt die Toxizität immer bei der anderen Komponente. Kalilauge kann beispielsweise starke Verätzungen hervorrufen, Kaliumcarbonat ist ab etwa 15g tödlich für einen Erwachsenen.

Muss Kalium im Wasser getestet werden?

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt einen Grenzwert für Kalium im Wasser von 12 mg pro Liter vor2. Auch Überschreitungen des Grenzwertes bis zu 50 mg pro Liter werden außer Acht gelassen. Der menschliche Körper weist in den Muskeln, den roten Blutkörperchen und dem Gehirngewebe den höchsten Kaliumgehalt auf. Ein Kaliummangel kommt sehr selten vor und äußert sich durch Depressionen, Verwirrtheit und Muskelschwäche auch am Herzen. Ein Kaliumverlust kann durch krankhaften Durchfall oder eine Nierenerkrankung entstehen. Die Nieren regulieren das Gleichgewicht des Spurenelements. Eine Kaliumvergiftung erfolgt meist durch chronisches Nierenversagen oder eine Medikamenteneinnahme, die die Kaliumausscheidung hemmt3.

Wofür ist Kalium nützlich und wie gelangt es ins Wasser?

Kalium gelangt nicht nur durch den natürlichen Kreislauf ins Wasser. Kaliumverbindungen werden besonders häufig als Düngemittel genutzt – in Form von Kaliumnitrat. Reines Kalium ist nicht wasserlöslich, sondern reagiert über eine exotherme Reaktion heftig mit Wasser. Hierbei entzündet sich frei werdender Wasserstoff ebenso wie das Kalium selbst. In der Industrie finden vor allem Kaliumverbindungen ihre vielfältigen Anwendungen. Diese werden bei der Herstellung von Glas, für Flüssigseifen, Reinigungsmittel, Medikamente und Infusionen ebenso wie bei der Fotografie oder auch für Feuerwerkskörper und Streichhölzer genutzt. Über Industrieabwässer gelangt Kalium ebenso ins Wasser, wie über das Versickern durch die einzelnen Erdschichten.

Wasser analysieren kann die Gesundheit schützen

Kalium wird im Wasser äußerst selten mit einem solch hohen Gehalt analysiert, dass nach den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) Gegenmaßnahmen erforderlich sind. Im Trinkwasser können sich allerdings noch weitaus mehr Schadstoffe, Schwermetalle und Keime befinden, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Experten empfehlen daher, das Wasser auf Kalium und andere chemische Stoffe regelmäßig zu testen, da die Wasserqualität meist durch das heimische Leitungsnetz gemindert wird. Brunnenanlagen sind besonders gefährdet. Gezielte Maßnahmen zur Reinigung des Trinkwassers können nur ergriffen werden, wenn die genauen Ursachen für die Belastung bekannt sind.

Referenzen

1 http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=3&page=5

2 http://www.gesundheitsamt.de/alle/gesetz/tw/twv/an/04.htm

3 http://www.aok.de/bundesweit/91267.php?id=2343