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Wie gelangt Mangan ins Wasser?

Mangan TrinkwasserMangan kommt von Natur aus in Mineralien, Eisenerzen und im Wasser vor. Durch das Versickern von Regenwasser wird das Element aus der Erdkruste gelöst. Mangan reagiert alleine mit Wasser nicht, kommt allerdings Sauerstoff hinzu, rostet es ähnlich wie Eisen. Nach Eisen ist Mangan das zweithäufigste Metall in der Natur und stellt für sämtliche Organismen ein essenzielles Spurenelement dar. Im Grundwasser kommt es allerdings meist in unerwünschten Konzentrationen vor. Bei der Trinkwasseraufbereitung werden daher meist Eisen und Mangan zusammen durch Oxidation und anschließender Filtration aus dem Wasser entfernt. Umweltprobleme durch zu hohe Mangankonzentrationen sind bislang nicht bekannt.

Mangan als essenzielles Spurenelement im Wasser

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) und die EU-Trinkwasserrichtlinie (98/83/EG von 1998) geben für Mangan im Wasser einen Grenzwert von 0,05 mg pro Liter vor1. Eine Entfernung von Mangan aus dem Wasser erfolgt bei der Trinkwasseraufbereitung zum Schutz der Rohrleitungssysteme. Das chemische Element setzt sich in den Leitungen ab und kann zu Korrosionen oder Rohrverstopfungen führen2. Der menschliche Körper benötigt das lebenswichtige Spurenelement für grundlegende Körperfunktionen. Ein Manganmangel kommt äußerst selten vor und zeigt sich durch Appetitlosigkeit, Wachstumsstörungen, Blutgerinnungsstörungen, Hautentzündungen oder Störungen der Gewebestruktur.

Auswirkungen von unterschiedlichen Mangangehalten im menschlichen Körper

Ein Mangel kann durch verschiedene Erkrankungen wie Epilepsie, Alzheimer, Depressionen oder auch Osteoporose hervorgerufen werden. Auch ein hoher Verzehr an Weißmehlprodukten, Kalzium, Eisen und Zink können diesen begünstigen. Für Erwachsene wird eine tägliche Manganaufnahme von 2-4 mg empfohlen. Das Spurenelement reguliert den Blutzuckerspiegel, neutralisiert freie Radikale und ist vor allem bei der Enzymaktivierung von zentraler Bedeutung. Eine Manganvergiftung kann sich anfangs durch Schweißbildung, Müdigkeit und Schwindel, später durch Atemwegsbeschwerden bis hin zu Depressionen, Aggressivität und anderen psychischen Störungen bemerkbar machen. Bei Letzterem spricht man auch von dem sogenannten Manganismus.

Mangan im Wasser testen und analysieren – Rohre schützen

Mangan wird bei der Aufbereitung in den Wasserwerken bereits dem Wasser entzogen. Für Brunnenbesitzer ist es wichtig, das Wasser regelmäßig auf den Mangangehalt zu testen, um die Leitungsrohre zu schützen. Doch auch bei der öffentlichen Wasserversorgung geben persönliche Wassertests eine genaue Auskunft über eventuelle Gefahren im Trinkwasser, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Schwermetalle und Keime können das Trinkwasser belasten und bei dauerhaftem Konsum zu gesundheitlichen Schäden führen. Gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität können nur erfolgen, wenn im Vorfeld das Wasser auf Mangan und andere Stoffe analysiert wurde.

Referenzen

1 http://www.gesundheitsamt.de/alle/gesetz/tw/twv/an/04.htm

2 http://www.uni-weimar.de/Bauing/siwawi/lehre/_VL/safe/trinkwasseraufbereitung/SS%2012/Enteisenung_Entmanganung_2012.pdf