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Wasseranalysen Trinkwasser testen


Von Natur aus Natrium im Wasser

Natrium TrinkwasserNatrium kommt von Natur aus im Wasser vor. Es wird aus Gesteinen und einzelnen Erdböden gewaschen und im Grundwasser gelöst. Natriumverbindungen gelangen hauptsächlich über Industrieabwässer in die Gewässer. Das Spurenelement ist lebenswichtig für Tiere und Menschen. Es ist für die Nervenfunktionen, den Wasserhaushalt im Körper und als Baustein für den Knochenbau mitverantwortlich. Eine Überdosierung kann zu erhöhtem Blutdruck, Ödemen, Arterienverkalkung, Verwirrtheit und erhöhter Entzündungsneigung führen. Ein Natriummangel hat in der Regel Dehydrierung, Schüttelkrämpfe und Muskelschwäche zur Folge. Bleibt der zu niedrige oder zu hohe Natriumgehalt im Körper unbehandelt, so können sich in beiden Fällen Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma anschließen.

Wasser testen und analysieren – Natrium als Elektrolyt

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt für Natrium im Wasser einen Grenzwert von 150 mg pro Liter vor1. Die empfohlene Tagesmenge an Natrium für einen Erwachsenen hängt von der Natriumausscheidung ab. Im Durchschnitt sollte ein Erwachsener täglich ungefähr 0,55 g des lebensnotwendigen Elektrolyts aufnehmen. Besonders ältere Menschen sind durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme gefährdet, an einem Natriumüberschuss zu erkranken. Ein erhöhter Flüssigkeitsverlust durch schwere Durchfallerkrankungen, starkes Schwitzen, die Einnahme verschiedener Medikamente, Erbrechen oder Verbrennungen können hingegen die Ursache für einen Natriummangel sein. Natrium ist ein Elektrolyt, das über Lebensmittel und Wasser aufgenommen wird. Es reguliert unter anderem den Wasserhaushalt im menschlichen Körper.

Wird der Bedarf an Natrium durch das Wasser gedeckt?

Sämtliche Grenzwerte werden in der Regel von den Wasserversorgern eingehalten. Mit einer ausgewogenen Ernährung – in erster Linie durch den Verzehr von Kochsalz – wird der benötigte Natriumgehalt täglich gedeckt. Ein dauerhafter Mangel kann ein verlangsamtes Wachstum und Benommenheit zur Folge haben. Bei Durchfallerkrankungen und Gesundheitsschäden, die mit einem erhöhten Salzverlust einhergehen, sollte auf eine ausreichende Natriumzufuhr geachtet werden. Bei Herz- und Nierenerkrankungen hingegen wird eine salzarme Ernährung angeraten.

Wie kann man Natrium testen und aus dem Wasser entfernen?

Natrium lässt sich aus dem Wasser durch Umkehrosmose oder dem Einsatz eines Ionenaustauschers entfernen. Doch meist befinden sich im Wasser außer Natrium auch Schwermetalle oder Keime, die analysiert werden sollten. Ein persönlicher Wassertest im Vorfeld gibt Auskunft über die genaue Wasserqualität. Wenn das Wasser analysiert wurde, und die Ursachen für eventuelle Wasserbelastungen bekannt sind, können gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Besonders Brunnenbesitzern wird eine regelmäßige Überprüfung angeraten, da das Wasser aus privaten Brunnenanlagen besonders empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert2.

Referenzen

1 http://www.gesundheitsamt.de/alle/gesetz/tw/twv/an/04.htm

2 http://www.ages.at/uploads/media/Broschuere_Hausbrunnen_05.pdf