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Welche Auswirkung hat Phosphor im Wasser?

Phosphor kommt von Natur aus in geringen Konzentrationen im Wasser vor. Durch menschliche Aktivitäten kommt es zu einem erhöhten Eintrag von Phosphor im Wasser. Das chemische Element kommt in Düngemitteln in Form von Phosphaten vor, früher wurde es als Enthärter dem Waschmittel zugefügt und auch aus Industrieabwässern gelangt Phosphor in erhöhter Konzentration ins Wasser. In den Gewässern dient es hauptsächlich als Nährstoff für Algen. Ein zu hoher Phosphatgehalt hat auf Dauer eine Eutrophierung zur Folge1. Das Algenwachstum nimmt hierbei so stark zu, dass sich der Sauerstoffgehalt im Gewässer drastisch reduziert. Starke Trübung und das Sterben von Fischen und Wasserlebewesen sind die Folgen.

Phosphor im Wasser muss regelmäßig getestet werden

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt einen Grenzwert für Phosphor im Wasser von 6,7 mg pro Liter vor2. Der Gewässerschutz ist von zentraler Bedeutung.
Der tägliche Bedarf des menschlichen Körpers an diesem essenziellen Mineralstoff kann über eine ausgewogene Ernährung gedeckt werden. Im menschlichen Organismus kommt das Element als Phosphat vor, das zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen zählt. Phosphor gelangt in erster Linie durch den Menschen in den natürlichen Kreislauf und stellt für Gewässer und Wasserlebewesen eine große Gefahr dar.

Welche Auswirkungen hat das chemische Element auf den Menschen?

Der menschliche Körper benötigt ungefähr 800 mg des Mineralstoffs pro Tag. Die Einnahme dieses essenziellen Elements erfolgt in der Regel über eine ausgewogene Ernährung. Ein erhöhter Phosphatgehalt wird wieder ausgeschieden.  Mangelerscheinungen sind bei Erwachsenen nicht bekannt. Bei Säuglingen, die ausschließlich über Muttermilch ernährt werden, kann es in sehr seltenen Fällen zu einer bestimmten Form der Rachitis (Störung der Knochenentwicklung) kommen. Phosphate befinden sich zu 90 % im Skelett und werden beim Transport von Stoffen im Blut sowie bei verschiedenen Stoffwechsel- und Enzymprozessen benötigt. Elementarer Phosphor hingegen ist hochgiftig und führt bereits bei einer Einnahme von 60-100 mg zum Tod eines Erwachsenen.

Gewässer schützen – Phosphor im Wasser testen und analysieren

Phosphor kann in hohen Konzentrationen im Wasser starke Umweltprobleme auslösen. Aus diesem Grund wird heutzutage an vielen Stellen auf die Zugabe von Phosphaten verzichtet, wie beispielsweise im Waschmittel. Auch wenn Phosphor im Wasser auf den menschlichen Körper keine starken Auswirkungen zu haben scheint, gibt es eine Reihe an anderen Schadstoffen und Schwermetallen, die die Trinkwasserqualität mindern können. Das Wasser sollte über einen persönlichen Wassertest analysiert werden, um Belastungen und deren Ursache möglichst früh zu erkennen. Nur wenn die Gefahr bekannt ist, können gezielte Gegenmaßnahmen die vorgeschriebene Trinkwasserqualität wieder herstellen.

Referenzen

1 http://www.badegewaesser.rlp.de/servlet/is/1443/

2 http://www.gesundheitsamt.de/alle/gesetz/tw/twv/an/04.htm