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Aluminium im Wasser – Schäden vor allem durch Langzeitwirkung

Aluminium im WasserAluminium kommt in geringer Konzentration von Natur aus im Wasser vor. Bei der Verwitterung von verschiedenen Mineralien wird das Leichtmetall frei und gelangt so unter anderem auch in Tonminerale im Boden. Tonminerale bilden zusammen mit der organischen Substanz die Grundlage für die Fähigkeit der Böden zur Wasserbindung und Nährstoffadsorption. Im Boden findet man hauptsächlich das unlösliche Aluminiumhydroxid. Bei einem pH-Wert unter 4,5 oder auch sehr hohen pH-Werten nimmt die Löslichkeit von Aluminium im Wasser stark zu. Saurer Regen begünstigt beispielsweise die Löslichkeit des Leichtmetalls im Grundwasser. Dies ist nicht nur giftig für Pflanzen und Fische, sondern wirkt auch im menschlichen Körper nervenschädigend.

Aluminium im Wasser analysieren – Grenzwert einhalten

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) und die EU-Trinkwasserrichtlinie 98/83/EG von 1998 gibt für Aluminium im Wasser einen Grenzwert von 0,2 mg je Liter vor1. Bei einem pH-Wert unter 4,5 oder sehr hohen pH-Werten kann beim Versickern durch die Erdschichten Aluminium im Wasser gelöst werden. Zu hohe Konzentrationen sind für Pflanzen und Fische giftig. Die Gesamtkonzentration des Leichtmetalls liegt beim Menschen bei ungefähr 9 ppm (Trockenmasse). Über Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und Kosmetika nimmt der Körper jeden Tag Aluminium auf. Geringe Mengen sind für den Menschen ungefährlich.

Wasser testen – ein hoher Gehalt Aluminium birgt auf Dauer Risiken

Wird die Konzentration von Aluminium im Wasser analysiert und der vorgegebene Grenzwert überschritten, so können bei dauerhaftem Konsum des Trinkwassers gesundheitliche Schäden auftreten. Vor allem Personen, die an Nierenschäden leiden, sind anfällig für daraus resultierende Erkrankungen wie neuronale Schädigungen und Allergien. Man vermutet auch den Zusammenhang mit einer Störung des Knochenstoffwechsels (Rachitis). Ein erhöhtes Alzheimerrisiko konnte bisher wissenschaftlich nicht eindeutig belegt werden2. Da die Hauptbelastung des Leichtmetalls auf den menschlichen Körper über Lebensmittel und das Trinkwasser erfolgt, ist es wichtig, Aluminium im Wasser regelmäßig zu testen.

Ein vielfältiger Rohstoff

Ob in der Industrie, in der Kosmetik, in Medikamenten oder in Form von Kochtöpfen und Alufolie – das Leichtmetall ist einer der beliebtesten Rohstoffe und für die meisten nicht mehr wegzudenken. Wird jedoch beim Analysieren des Leitungswassers Aluminium im Wasser in erhöhter Konzentration nachgewiesen, so sollten Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Reduzierung führen. Ionenaustauscher können hierbei helfen. Ein persönlicher Wassertest kann die genaue Wasserqualität bestimmen, sodass gezielte Maßnahmen die Güte des Trinkwassers langfristig verbessern können.

Referenzen

1 http://www.dvgw.de/wasser/recht-trinkwasserverordnung/trinkwasserverordnung/anlage-3/

http://www.bfr.bund.de/cm/343/keine_alzheimer_gefahr_durch_aluminium_aus_bedarfsgegenstaenden.pdf