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Chrom im Wasser – ein Folge der Industrie

Chrom TrinkwasserChrom kommt von Natur aus nicht in freier Form im Wasser vor. Viele Chromverbindungen sind im Trinkwasser schwer oder gar nicht löslich. Das wichtigste chromhaltige Mineral im Boden ist Chromit. Das chemische Element gelangt hauptsächlich durch Industrieabwässer in die Umwelt. In der Industrie gibt es vielfältige Anwendungen mit diesem Element. Es spielt in der Metallindustrie eine große Rolle, ebenso wie bei Beiz-, Färbe- und Ätzmitteln. Dennoch zählt Chrom im Wasser nicht zu den Umweltproblemen, die akut behandelt werden müssen.

Welche Folgen hat dieses Element im Wasser?

Das Element kommt in verschiedenen Oxidationsstufen vor, wovon nur dreiwertiges und sechswertiges Chrom so stabil ist, dass es nachweisbar ist. Das Erstgenannte ist schwer löslich, nicht toxisch und gilt als essenzielles Spurenelement für den menschlichen Körper. Bei Patienten mit einer Nervenschädigung oder einer krankhaften Veränderung des Gehirns kann Chrom im Wasser sogar den Gesundheitszustand verbessern (Neuropathie, Enzephalopathie). Sechswertiges Chrom im Wasser ist hingegen sehr gut löslich und giftig. Symptome einer Chromvergiftung können Durchfall, Magen- und Darmblutungen, Leber- und Nierenschäden sein. Vor allem allergische und asthmatische Reaktionen können Folge von einem zu hohen Gehalt dieses chemischen Elements sein. Eine krebserregende Eigenschaft kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Wasser analysieren – Chrom im menschlichen Körper

Die Ernährung bestimmt den Chromgehalt im menschlichen Körper. Dieser liegt normalerweise zwischen 0,4 und 6 mg1. Dreiwertiges Chrom ist ein wichtiges Spurenelement. Die Symptome von Diabetes können beispielsweise durch einen Chrommangel verstärkt werden. Ein solcher Mangel ist in der Regel jedoch sehr selten, sodass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nicht gängig ist. Sechswertiges Chrom im Wasser wird zwar selten über dem vorgegebenen Grenzwert von 0,05 mg pro Liter getestet2, jedoch hat es, stark erhöht, dann auch eine hochgiftige Wirkung. Eine hohe Konzentration in Oberflächengewässern ist eher selten. Daher ist eine spezielle Wasseraufbereitung, die das Ziel der Beseitigung des chemischen Elements aus dem Trinkwasser zur Aufgabe hat, auch in der Regel nicht notwendig.

Gut zu wissen …

Auch wenn Chrom im Wasser selten in hoher Konzentration vorkommt, wird empfohlen, das Wasser regelmäßig zu testen und zu analysieren. Ein persönlicher Wassertest gibt Auskunft über sämtliche Schadstoffe, Schwermetalle und Keime im Trinkwasser. Besonders Trinkwasser aus eigenen Hausbrunnenanlagen sind empfänglich für verschiedene Schadstoffeinträge. Wurde Wasser auf Chrom positiv getestet, so kann über eine mögliche Entfernung mittels Ionenaustauscher oder Aktivkohle nachgedacht werden.

Referenzen

1 http://www.gesundheitsamt.de/alle/umwelt/chemie/met/ch/infobl.htm

2 http://www.dvgw.de/wasser/recht-trinkwasserverordnung/trinkwasserverordnung/anlage-2/