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Eisen im Wasser – unerlässlich für den jeden Organismus

Eisen TrinkwasserEisen kommt im Wasser von Natur aus vor. Viele Mineralien im Boden sind eisenhaltig, wie beispielsweise Magnetit, Hämatit oder Goethit. Unter normalen Umständen sind Eisen oder Eisenverbindungen im Wasser nicht löslich. Ein geringer pH-Wert begünstigt allerdings die Löslichkeit. Durch Verwitterungsprozesse oder einfaches Versickern kann Eisen ins Wasser gelangen. Das Element ist wichtig für jedes Lebewesen und kommt im Trinkwasser oder Mineralwasser in Form von Karbonat vor. Grüne Pflanzen und grünes Gemüse sind sehr eisenhaltig. Ein Eisenmangel kann bei Pflanzen starke Wachstumsprobleme verursachen. Beim Menschen äußert sich dieser durch Müdigkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche1.

Eisen im Wasser testen – mit bloßem Auge erkennbar

Eisen und Mangan werden bei der Aufbereitung in der Regel aus dem Wasser entfernt. Wird im Wasser ein hoher Gehalt an Eisen analysiert, ist dies zwar nicht gesundheitsschädlich, doch Aussehen und Geschmack des Leitungswassers werden beeinträchtigt. Besonders bei Brunnenwasser ist eine Enteisenung üblich. Durch Oxidation flockt das Element aus und kann durch einen Sandfilter abgesondert werden.
Eisen ist für den menschlichen Körper ein essenzielles Element, das vor allem zur Sauerstoffbindung im Blut und für den Energiestoffwechsel benötigt wird. Von der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) wird ein Grenzwert von 0,2 mg Eisen pro Liter Wasser vorgegeben2. Kommt braunes Wasser in den eigenen Leitungen vor, liegt der 1. Verdacht auf Rost im Wasser.

Eisenmangel – und nun?

Die Gesamteisenmenge im menschlichen Körper beträgt ungefähr 4 g. 70% davon sind in den roten Blutkörperchen enthalten, die für die Bindung von Sauerstoff im Blut ebenso wie für die Sauerstoffspeicherung in den Zellen zuständig sind. Auch die Gehirnfunktionen sind vom Eisengehalt im Körper abhängig. Ein Eisenmangel kann eine Blutarmut (Anämie) verursachen. Diese bringt eine Schwächung des Immunsystems, Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche mit sich. Ein Eisenmangel kommt in der Regel nur durch starken Blutverlust zustande. Statistisch gesehen leiden meistens Frauen durch starke Menstruationsblutungen an diesem Mangel. Doch auch kleinere Blutungen durch Magengeschwüre oder Tumore können Ursache dafür sein. Mit löslichen Eisensalzen kann der Gehalt im Körper wieder leicht ausgeglichen werden.

Analysieren und Testen – im Wasser gibt es nicht nur Eisen

Ist der Gehalt an Eisen im Wasser zu hoch getestet, so hat dies in der Regel keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Das Trinkwasser verliert dadurch nur seine Klarheit und seinen Geschmack. Doch viele andere Schadstoffe, Schwermetalle oder Keime können sich im Trinkwasser befinden, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Eine persönliche Wasseranalyse gibt eine genaue Auskunft über sämtliche Stoffe im Wasser, die die Gesundheit schädigen können.

Referenzen

1 http://www.cochem-zell.de/kv_cochem_zell/Leben%20im%20Landkreis/Gesundheit%20&%20Soziales/Gesundheitsamt/Archiv%20Aktuelles/Gesundheitstelefon%20bis%2030.%20November%202012%3A%20Was%20tun%20bei%20Eisenmangel%3F/

2 http://www.gesundheitsamt.de/alle/gesetz/tw/twv/an/04.htm