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Leitungsrohre aus Kupfer können das Wasser belasten

Kupfer TrinkwasserDie Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt einen Grenzwert für Kupfer im Wasser von 2 mg pro Liter vor. Dieser Wert muss eingehalten werden, besonders um bei Säuglingen schwere gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Heutzutage werden in der Trinkwasserversorgung häufig Kupferrohre verwendet, doch nicht für alle Wasserqualitäten sind diese auch geeignet. Von Leitungsrohren aus Kupfer wird bei Trinkwasser mit einem niedrigen pH-Wert abgeraten, da dadurch die Wasserlöslichkeit begünstigt wird. Besonders Hausbrunnenanlagen sind in diesen Fällen gefährdet, da hier meistens eine Wasseraufbereitung entfällt1.

Trinkwasser – Kupfer regelmäßig im Wasser testen

Ein erhöhter Gehalt von Kupfer im Wasser kann besonders für Säuglinge gesundheitsschädigend sein. Kupferrohre werden heutzutage häufig für die Trinkwasserversorgung genutzt, doch nicht alle Wasserqualitäten sind dafür auch geeignet. Ein niedriger pH-Wert erhöht die Löslichkeit von Kupfer im Wasser. Liegt der pH-Wert unter 7,0, so sollte eine Alternative zu Kupferrohren gefunden werden. Säuglinge bis zur Vollendung der 10. Lebenswoche sollten bei Unsicherheit über die genaue Wasserqualität kein Leitungswasser konsumieren. Das Abkochen eliminiert zwar Bakterien und Keime, der Eisengehalt bleibt jedoch unverändert. Daher sollte bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung auf abgepacktes Mineralwasser zurückgegriffen werden.

Kupfer im Trinkwasser analysiert – Gefahr oder Medizin?

Wird ein erhöhter Gehalt an Kupfer im Wasser getestet, so kann dies für Säuglinge eine chronische Vergiftung zur Folge haben, die sich in Form von einer Magen-Darm-Erkrankung äußert. Auch Leberschäden, die sogenannte frühkindliche Leberzirrhose wird mit einem erhöhten Kupferwert in Verbindung gebracht. Für Erwachsene wird täglich eine Dosis von 1,5 -3,5 mg des lebensnotwendigen Spurenelements empfohlen, denn das Schwermetall hat auch positive Seiten. Es trägt zum Wachstum und zur Knochenbildung bei, stärkt das Immunsystem und verleiht Haut und Haaren Farbe. Bereits vor 4000 Jahren nutzten die Ägypter seine desinfizierende Wirkung sowohl zur Wundheilung als auch zur Behandlung von Geschwüren und Entzündungen.

Tipp: Wasser testen

Wie hoch der Gehalt an Kupfer im Wasser tatsächlich ist, hängt stark von der Verweildauer des Leitungswassers im heimischen Netz ab2. Stagnationswasser – Wasser, das länger als 4 Stunden in der Leitung steht – sollte daher weder zur Zubereitung von Speisen noch als Trinkwasser genutzt werden.  Ein persönlicher Wassertest gibt genaue Auskunft über die Wasserqualität. Besonders bei Brunnenanlagen wird eine regelmäßige Prüfung empfohlen, um Belastungen im Wasser – nicht nur durch Kupfer – frühzeitig zu analysieren. Die Entfernung von Kupfer aus dem Wasser erfolgt in der Regel durch Adsorption mittels Aktivkohle, Umkehrosmose, Ionenaustauschern oder Fällung.

Referenzen

1 http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/1998/04/kupferrohre_nicht_fuer_alle_trinkwasserinstallationen_geeignet-841.html

2 http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2884