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Leitungswasser Wasseranalyse


Wie gelangt Zink ins Wasser?

Zink kommt auf natürliche Weise in Wasser und Boden vor. Die Wasserlöslichkeit ist abhängig von der Wassertemperatur und dem pH-Wert. Im neutralen Bereich ist es fast unlöslich. Liegt der pH-Wert im Leitungswasser allerdings unter 6 oder über 11, so steigt die Löslichkeit stark an. Das Spurenelement gelangt durch das Versickern von Regenwasser durch die einzelnen Bodenschichten ins Grundwasser, aber auch aus verzinkten Rohren kann es sich lösen. Hierbei spielt der Kohlensäuregehalt eine wesentliche Rolle. Auch in Klärschlamm und Industrieabwässern ist Zink enthalten, das über den natürlichen Kreislauf ins Wasser gelangt.

Zink im Wasser – ein lebenswichtiges Spurenelement

Zink ist von Natur aus in Gewässern enthalten, doch auch durch Industrieabwässer oder verzinkte Rohrleitungen gelangt es ins Wasser. Für Erwachsene wird eine tägliche Einnahme von 2-3 mg des lebensnotwendigen Spurenelements empfohlen, um einen Mangel zu vermeiden. Ein solcher Mangel kann sich durch Störung des Geschmacksempfindens, Störungen im Immun- und Enzymhaushalt oder auch durch Wachstumsstörungen von Haut, Haaren und Nägeln zeigen. Eine Zinkvergiftung ist äußerst selten. Ab einer Einnahmemenge von etwa 4-8 g Zink im Wasser oder in Lebensmitteln können sich Symptome wie Schwindel, Erbrechen, Fieber oder Durchfall bemerkbar machen.

Zink im Wasser und in der Wasserversorgung: unverzichtbar

Das Schwermetall wird in der Trinkwasserversorgung häufig als Korrosionsschutz eingesetzt, beispielsweise als Verzinkung von Stahlrohren. Doch das Spurenelement ist auch für Erwachsene und besonders für Kinder unverzichtbar. Studien haben ergeben, dass ein Zinkmangel bei Jugendlichen Konzentrations- und Reaktionsschwierigkeiten zur Folge haben kann. Bei Erwachsenen äußert sich ein Mangel häufig durch verändertes Geschmacksempfinden, ein geschwächtes Immunsystem und Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln. Zink im Wasser kann getestet und analysiert werden. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt keinen Grenzwert für Zink im Wasser vor, da die Konzentrationen, die in der Regel von verzinkten Stahlrohren abgegeben werden, für den menschlichen Körper unbedenklich sind.  

Zink, Blei und Co. – Wasser sollte regelmäßig analysiert werden     

Auch andere gelöste Schwermetalle können im Wasser getestet werden, die im Gegensatz zu Zink gesundheitsschädlich sind. Experten empfehlen daher, das Leitungswasser auf Schwermetalle und Schadstoffe zu prüfen, um besonders bei dauerhaftem Konsum gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Grundsätzlich wird davon abgeraten, Leitungswasser, das länger als 4 Stunden in den Leitungen stand, zur Zubereitung von Speisen oder als Trinkwasser zu nutzen. Dieses sogenannte Stagnationswasser ist meist deutlich höher belastet, als frisches Leitungswasser1. Erst wenn die Gefahr bekannt ist, können gezielte Maßnahmen ergriffen werden.

Referenzen

1 http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf