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Trinkwasseraufbereitung

trinkwasseraufbereitung, trinkwasserDamit den privaten Verbrauchern Wasser in der gewünschten Qualität zur Verfügung gestellt werden kann, müssen die vorab gewonnenen Rohwässer ( Grundwasser, Wasser aus Oberflächengewässern, etc.. ) zunächst mit Verfahren der Trinkwasseraufbereitung bearbeitet werden. Denn Trinkwasser muss in Deutschland den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Durch die Trinkwasseraufbereitung wird in der Folge sicher gestellt, dass das ins Versorgungsnetz eingespeiste Wasser farb- und geruchlos ist, nicht mit Krankheitserregern belastet oder anderweitig gesundheitschädigend wirkt, sowie dass es im Geschmack neutral und mit einem gewissen Gehalt gelöster mineralischer Stoffe angereichert ist.

Zweck der Trinkwasseraufbereitung

Die Trinkwasseraufbereitung besitzt also den Sinn, die Wasserqualität des Rohwassers zielgerichtet zu beeinflussen. Dabei werden einerseits unerwünschte Bestandteile aus dem Wasser entfernt, andererseits erfolgt eine Beifügung von erwünschten Stoffen sowie eine Neueinstellung der übrigen Parameter des Wassers. So ist beispielsweise eine Enthärtung des Rohwassers oftmals nötig, um den längerfristigen Betrieb technischer Anlage sicher zu stellen. Im Rahmen der Wasseraufbereitung würden in diesem Fall dem Wasser also Magnesium und Calcium entzogen. Ein Beispiel für die Zuführung von Stoffen bei der Wasseraufbereitung wäre der Einsatz von Aluminiumsalzen, um über Fällungsreaktionen Phosphate aus dem Wasser zu entfernen. Beispielhaft für die Neueinstellung eines Wasserparameters ist die Veränderung des pH-Wertes des Wassers, um die Reaktionsrate vieler in den Rohrleitungen verwendeter Metalle zu senken.

Verfahren der Trinkwasseraufbereitung

Im Rahmen der Trinkwasseraufbereitung werden unterschiedliche Verfahren angewendet, um die gewünschten Veränderungen der Wasserqualität zu erzielen. Die unterschiedlichen Verfahren lassen sich sinnvoll den folgenden Bereichen zuordnen:

  • biologische Verfahren: unter anderem anaerobe Abwasserreinigung, biochemische Oxidation, Schlammfaulung

  • chemische Verfahren: unter anderem Desinfektion, Flockung, Ionenaustausch

  • Membranverfahren: unter anderem Elektrodeionisation, Osmose

  • physikalische Verfahren: unter anderem Adsorbtion, Temperaturveränderung, Flotation, Verdüsung

Unterschiedlicher Aufwand bei der Trinkwasseraufbereitung

Für den Umfang der Trinkwasseraufbereitung, also die Anzahl der für das Erreichen der gewünschten Wasserqualität notwendigen Verfahren, ist in erster Linie die Qualität des Rohwasser entscheidend. Am wenigsten bearbeitungsintensiv im Rahmen einer Wasseraufbereitung ist Rohwasser aus gefördertem Grundwasser. Dieses muss in der Regel nur enthärtet und enteisent werden, während es häufig frei von organischen Belastungen ist. Aufwendiger ist hingegen die Aufbereitung von Rohwässern aus Quellen und Oberflächengewässern. Diese sind erwartungsgemäß stärker mit organischen und anorganischen Stoffen belastet, da sie im Gegensatz zum Grundwasser nicht von reinigenden und schützenden Gesteinsschichten umgeben sind.