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Mineralwasser – Qualität aus der Tiefe

Mineralwasser oder Leitungswasser, Mineralwasser QualitätDer Konsum von Mineralwasser in Deutschland ist über die Jahrzehnte erheblich gestiegen: Waren es in den 70ern jährlich 12 Liter pro Person, sind es mittlerweile 137 Liter.1 Über 500 Sorten des beliebten Wassers gibt es hierzulande. Und jedes begann seinen Weg als Regenwasser, das durch Gesteinsschichten versickerte und dabei Mineralien und Spurenelemente aufnahm. Die Frage, ob Mineralwasser oder Leitungswasser besser ist, ist nicht eindeutig geklärt. Und auch, wenn man zum Trinken das Wasser aus den Flaschen bevorzugt, sollte man das Leitungswasser zuhause testen lassen, denn bestimmte Keime im Wasser könnten auch durchs Einatmen zur Gesundheitsgefahr werden.

Mineralwasser mit individueller Qualität

Jedes Mineralwasser ist von individueller Qualität. Mineralienzusammensetzung, Kohlensäuregehalt und Geschmack hängen von den Gesteinsschichten ab, durch die es sickerte. Als einziges deutsches Lebensmittel braucht es eine amtliche Anerkennung. Dabei legt die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) fest, was die Qualität von Mineralwasser ausmacht. Es muss beispielsweise frei sein von Krankheitserregern. Der natürliche Keimgehalt darf durch kein Verfahren verändert werden. Außer Kohlensäure dürfen keine Zusatzstoffe zugegeben werden und es darf keiner chemischen Behandlung unterzogen werden. Um die natürliche Reinheit des Wassers zu bewahren, muss die Abfüllung direkt am Quellort erfolgen.2

Mineralwasser oder Leitungswasser?

Ob Mineralwasser oder Leitungswasser ernährungsphysiologisch besser ist, dazu gibt es verschiedene Meinungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt, dass die mittleren Konzentrationen an Mineralstoffen im Leitungswasser viel niedriger seien. Die Stiftung Warentest hat allerdings in zwei Dritteln der von ihr getesteten Produkte nur wenige Mineralstoffe, teilweise weniger als in Leitungswasser, nachgewiesen.3 Manche Forscher behaupten, die in Wasser enthaltenen Mineralstoffe seien ohnehin für den Körper nicht  optimal verwertbar.4 Einigkeit herrscht darin, dass der tägliche Bedarf an Mineralstoffen auch durch Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte gedeckt werden kann.

Mineralwasser in der Analyse

Für die amtliche Anerkennung muss Mineralwasser erst durch die Analyse. Es wird unter anderem geprüft, ob gesundheitsgefährdende Substanzen die Grenzwerte überschreiten. An den Brunnen der einzelnen Mineralwasser werden Analysen teilweise mehrmals täglich durchgeführt.5 Leitungswasser wird im Vergleich strengeren Analysen unterzogen als Mineralwasser. Doch diese verhindern nicht die Verschmutzung innerhalb der hauseigenen Trinkwasserinstallation. Fehlerhafte Trinkwassersysteme führen beispielsweise in Deutschland jährlich zu 30.000 Erkrankungen an Lungenentzündung, ausgelöst durch aus dem Wasser eingeatmete Legionellen.6 Falsche Materialien der Rohrleitungen können beispielsweise Schwermetalle wie Kupfer, Nickel oder Cadmium ans Wasser ans Wasser abgeben. Korrosionsschäden könnten in dem Fall zum Rohrbruch führen. Unabhängig von der Entscheidung, ob man lieber Mineralwasser oder Leitungswasser trinkt, sollte man das Leitungswasser zuhause testen lassen.

Referenzen

1  http://www.mineralwasser.com/faq.html

  http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=162

http://www.biologischemedizin.net/index.php/therapie/308-was-ist-trinkwasser-wasser-filter

http://www.lzg-rlp.de/service/gesundheitstelefon/text/artikel/201/

http://www.vdi.de/presse/artikel/sicherstellung-der-trinkwasserhygiene-in-gebaeuden/

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3616.pdf