probenehmer


Wasseranalye Brunnenwasser testen



Wasseranalyse Wasser testen



Trinkwasseraufbereitung Wasseranalyse

Warenkorb

 x 
Ihr Warenkorb ist noch leer.

Tafelwasser – ein wildes Gemisch

Tafelwasser, Tafelwasser QualitätDer Begriff Tafelwasser klingt nach hochwertiger Qualität. Doch werden hier im Vergleich zu Mineral- und Leitungswasser die wenigsten Anforderungen gestellt. Es besteht oft aus einer Mischung von Leitungswasser und Mineralwasser.1 In manchen Fällen wird einfach das Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz mit Kohlensäure versetzt und abgefüllt. Da stellt sich die Frage, warum man nicht gleich Leitungswasser selbst aufsprudelt. Ein Test des Leitungswassers kann zeigen ob Tafelwasser wirklich Vorteile bietet. Und ob man lieber Tafelwasser oder Mineralwasser trinkt, hängt davon ab, wie viel Wert man auf Frische und Reinheit legt.

Tafelwasser oder Mineralwasser?

Bei der Frage „Tafelwasser oder Mineralwasser?“ spielen zwei Punkte eine Rolle: Natürlichkeit und Reinheit. Hier liegt Mineralwasser eindeutig vorne. Bei ersterem sind Zusatzstoffe wie Meerwasser oder Mineralsalze erlaubt.2 Es wird nicht direkt am Quellort abgefüllt und darf so auch aus Zapfanlagen ausgeschenkt werden. Natürliches Mineralwasser wird hingegen zum Erhalt von Frische und Reinheit am Quellort abgefüllt und darf nur in Flaschen serviert werden. Mineralwasser hat zwar einen höheren Mineralstoffgehalt. Da die Mineralstoffaufnahme jedoch hauptsächlich über Lebensmittel wie Gemüse und Obst erfolgt, spielt es in dem Punkt keine Rolle, ob man Tafelwasser oder Mineralwasser trinkt.3

Herstellung von Tafelwasser

Trinkwasser darf im Test gesundheitlich bedeutsame Grenzwerte nicht überschreiten, um als Tafelwasser verwendet zu werden.4 Bei der Aufbereitung werden Eisen- oder Aluminiumsalze als Flockungsmittel eingesetzt. Die ausgeflockten Partikel und Mikroorganismen werden anschließend über einen Sand- oder Kiesfilter abgetrennt. Eventuell wird das Wasser noch enthärtet und entsäuert. Zur Desinfektion können Chlorgas oder UV-Licht eingesetzt werden. Nach der Feinfilterung wird das Wasser in Tanks gelagert, in denen die Zusatzstoffe beigemischt werden.5 Sind mehr als 570 Milligramm Natriumhydrogencarbonat in einem Liter enthalten, kann die Bezeichnung „Sodawasser“ verwendet werden.

Tafelwasser oder Leitungswasser – ein Test gibt Aufschluss

Tafelwasser weist im Vergleich zu Leitungswasser einen höheren Salzgehalt auf. Auch Veränderungen während Abfüllung und Lagerung können sich nachteilig auswirken.6 Viele Ernährungsexperten bezweifeln, dass es einen gesundheitlichen Grund gibt, anderes Wasser als Leitungswasser zu trinken. Die Trinkwasserverordnung ist strenger als die Mineral- und Tafelwasserverordnung.7 Leitungswasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Verunreinigungen können allerdings auf den letzten Metern in der eigenen Trinkwasserinstallation passieren. Wird diese nicht fachgerecht montiert und betrieben, drohen hier Verkeimung und Schwermetalleintrag durch Korrosionsschäden.8 Ein Test kann Aufschluss darüber geben, ob es notwendig ist, ein teureres Tafelwasser zu kaufen. Denn ist das Leitungswasser in Ordnung, hat man am Ende vielleicht sogar zuhause ein qualitativ hochwertigeres Produkt.

Referenzen

http://www.goek.tu-freiberg.de/oberseminar/OS_05_06/daniela_heinrich.pdf

http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/Wasser.html

3http://www.wasser-aqualino.de/wassertipps/trinktipps/was-ist-der-unterschied-zwischen-leitungs-mineral-und-quellwasser/

4http://www.ernaehrungsberatung.rlp.de/Internet/global/themen.nsf0/C968C7D3F8E7A367C1256F9A00462067?OpenDocument

5 http://www.stmug.bayern.de/service/faq/anzeige_x.php?id=20

http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Stilles-Mineralwasser-Vieles-spricht-fuer-Leitungswasser-4410914-0/

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3616.pdf