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Mit Aktivkohle Wasser filtern

Zur Reinigung des Leitungswassers von Chlor und organischen Schadstoffen eignen sich Aktivkohle-Wasserfilter. Schwermetalle und viele andere Schadstoffe wie Pestizide werden durch die Filtration mit Aktivkohle jedoch nicht aus dem Wasser entfernt. Nur wenige Wasserfilter mit Kohle sind geeignet, um Kupfer, Medikamentenrückstände oder Bakterien sicher aus dem Wasser zu entfernen. Der Mineraliengehalt – und somit auch die Wasserhärte – bleibt bei dieser Form der Wasserfiltration unverändert. Die Pflege und Wartung der Kohle im Wasserfilter ist besonders wichtig, denn eine Verstopfung der feinen Poren zu einer vermehrten Keimbesiedelung führen kann. Der Verzehr von keimbelastetem Wasser kann schwere gesundheitliche Folgen haben – besonders für empfindliche Menschen und Säuglinge.

Wasserfilter mit Aktivkohle - was ist zu beachten?

Aktivkohle-Blockfilter: Bestimmte, gelöste Schadstoffe heften sich an der feinporigen Oberfläche an – man nennt diesen Vorgang Adsorption. Es wird Leitungsdruck benötigt, um das Wasser durch die feinen Poren zu drücken. Aktivkohlefilter sind preiswert, einfach in der Installation und leistungsstark bei regelmäßiger Wartung. Aktivkohlegranulatfilter sind eine Erweiterung eines Kannenfilters mit hohem Bedienungskomfort. Bei Aktivkohlegranulatfiltern lassen sich weder die Aufnahme noch die Abgabe von Schadstoffen kontrollieren. Bei diesen Geräten besteht eine erhöhte Gefahr der Verkeimung. Aus diesem Grund wird der Kohle meist Silber beigefügt, um das Wasser zu desinfizieren. Silber wird jedoch auch im Wasser gelöst und muss ersetzt wrden.


Verschiedene Kohle-Wasserfilter

Aktivkohle-Blockfilter bestehen aus Aktivkohlepulver, das zu einem festen Block zusammengepresst wird. An der feinporigen Oberfläche bleiben diverse Schadstoffe haften und werden auf diese Weise dem Wasser entzogen. Leitungsdruck wird benötigt, um das Wasser durch die poröse Struktur der Aktivkohle zu drücken. Dieser Aktivkohle-Wasserfilter ist als Auftisch- und Untertischvariante erhältlich. Sobald die Poren aber verschlossen sind, ist die Gefahr einer Verkeimung sehr hoch. Ein Wechsel des Aktivkohleblocks wird daher spätestens alle 6 Monate empfohlen. Bei Aktivkohlegranulatfiltern handelt es sich meist um amerikanische Produkte, sodass die Nutzung eines Adapters notwendig ist. Diese Aktivkohle-Wasserfilter werden als Untertischgeräte eingebaut und sorgen über einen separaten Wasserhahn für gereinigtes Wasser.

Gut zu wissen …

Da nicht alle Aktivkohlefilter beispielsweise Kupfer filtern können, ist die genaue Bestimmung der Wasserqualität im Vorfeld sinnvoll. Je nach pH-Wert kann Leitungswasser auf Dauer Schwermetalle aus den Leitungen lösen. Besonders für Säuglinge ist ein erhöhter Kupfergehalt gesundheitsgefährdend1. Grundsätzlich erfüllen Wasserfilter mit Aktivkohle Anforderungen zur schonenden Trinkwasserbehandlung sowie hohe Umweltschutzanforderungen2. Ein persönlicher Wassertest kann die Notwendigkeit bzw. die genaue Art des benötigten Wasserfilters ermitteln. Auch Kannenfilter basieren teilweise auf Aktivkohle-Basis.

Referenzen

1  http://www.schleswig-holstein.de/MSGFG/DE/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Trinkwasserqualitaet/Trinkwasserinstallation/kupferfrageundantwort__blob=publicationFile.pdf

http://www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/wasser/installation/trinkwasser_installation_kluemper.pdf