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Wasserfilter Umkehrosmose – eine klare Sache

Umkehrosmoseanlagen reinigen das Nutzwasser von beinahe allen Bestandteilen. Auf mechanische Weise werden gelöste und ungelöste Stoffe wie Schwermetalle, Chlor, Nitrat/Nitrit, aber auch Medikamentenrückstände, Bakterien und Mineralien aus dem Wasser entfernt. Eine Osmoseanlage trennt das Wasser in die Endprodukte Reinwasser und Abwasser – ohne Einsatz von Chemikalien. Umkehrosmoseanlagen sind im Handel als Auftisch- oder Untertischgeräte erhältlich. Das gereinigte Wasser besteht beinahe ausschließlich aus H2O. Besonders bei erhöhtem Nitrat- oder Nitritgehalt im Leitungswasser zählen Umkehrosmoseanlagen zu den bevorzugten Systemen. Allerdings ist auch Vorsicht geboten: Bei erhöhtem Verzehr des gereinigten Wassers kann es – aufgrund des Mineralentzugs – bei einseitiger Ernährung zu einer Elektrolytverarmung des Körpers kommen.

Osmoseanlage – Wasserreinigung ohne Zusatz von Chemikalien

Wasserfilter mit Umkehrosmose: Über ein technisches Verfahren werden mittels einer durchlässigen Membran Stoffe aus dem Wasser gefiltert1. Unter hohem Druck wird das Wasser durch die Membran gepresst. Da das Wassermolekül das kleinste Molekül ist, gelangt es problemlos durch die Membran. Über das Membranverfahren kann verseuchtes Wasser zu Trinkwasser aufbereitet werden. Nachteil: Der Wasserverbrauch ist relativ hoch. Um 1 Liter Reinwasser zu gewinnen, benötigt man ca. 11 Liter Rohwasser. Zudem sind Umkehrosmoseanlagen sehr wartungsintensiv.

Umkehrosmoseanlagen – vielseitiger Einsatz

Umkehrosmoseanlagen wurden ursprünglich in den USA zum Entsalzen von Meerwasser verwendet. Auch in Katastrophengebieten oder auf militärischen Auslandseinsätzen werden Umkehrosmoseanlagen häufig genutzt. Über das Membranverfahren werden dem Wasser sämtliche gelöste und ungelöste Stoffe entzogen – so auch Mineralien. Das gereinigte Wasser kann problemlos als Trinkwasser konsumiert werden, allerdings sollte dabei auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Prinzipiell ist ein persönlicher Wassertest sinnvoll, über den im Vorfeld die genaue Wasserqualität bestimmt werden kann. Danach wird deutlich, ob eine Umkehrosmoseanlage zur Trinkwasseraufbereitung sinnvoll ist. In deutschen Haushalten ist unter normalen Umständen eine solch aufwendige und kostenintensive Filtration des Leitungswassers nicht notwendig.

Umkehrosmoseanlagen – der häusliche Gebrauch

Umkehrosmoseanlagen filtern auch Schwermetalle aus dem Leitungswasser. Ein erhöhter Kupfer- oder Bleigehalt im Trinkwasser ist in deutschen Haushalten oft ein Problem. Daher sollte Stagnationswasser – Wasser, das sich längere Zeit in den Leitungsrohren befindet – nicht konsumiert werden. Umkehrosmoseanlagen reinigen das Leitungswasser zuverlässig, jedoch sind diese auch sehr kosten- und wartungsintensiv. Regelmäßige Pflege und Reinigung sind Voraussetzung2. Ein Wassertest kann klären, ob eine Wasserfiltration notwendig ist oder ob eventuell eine Sanierung der Leitungsrohre sinnvoll ist.

Referenzen

http://www.wev-sachsen.de/index.php?

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf