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Nickel im Wasser – von Natur aus vorhanden

Nickel kommt auf natürliche Weise nicht nur im Wasser, sondern auch in verschiedenen Gesteinsarten wie Schiefer, Sandstein, Tonmineralien und Basalt vor. Beim Versickern durch die einzelnen Erdschichten löst sich Nickel im Wasser. Für einige Organismen ist es ein lebenswichtiges Spurenelement, in hohen Konzentrationen kann es jedoch auch toxisch wirken. Einige Getreidearten reagieren beispielsweise sehr empfindlich auf einen hohen Nickelgehalt bei der Bewässerung. Eine Kalkung des Bodens kann wiederum die Nickelaufnahme reduzieren. Außerdem gelangt Nickel über die Abwässer verschiedener Industrien ins Wasser, sodass das regelmäßige Analysieren der Wasserqualität notwendig ist, um ökologische Langzeitschäden zu vermeiden.

Nickel im Wasser testen

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) gibt einen Grenzwert für Nickel im Wasser von 0,2 mg pro Liter vor1. Das Schwermetall kann über vernickelte oder verchromte Bauteile der Hausinstallationen ins Trinkwasser gelangen. Bauteile müssen daher in Langzeittests geprüft werden und erhalten nur mit einer Zertifizierung ihre Zulassung auf dem Markt2. Nickel kann Allergien auslösen, auch wenn es in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. In der Regel entspricht das Trinkwasser den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001), da die zuständigen Wasserversorger ständig das Wasser testen und analysieren. Meist entsteht eine Belastung des Trinkwassers durch Nickel oder andere Schwermetalle erst über das heimische Leitungsnetz.

Nickel im Wasser – Auswirkungen auf die Gesundheit

Einige Menschen reagieren allergisch auf Nickel im Wasser oder in verschiedenen Lebensmitteln. Empfindlichen Personen wird daher empfohlen, das Wasser, das sich längere Zeit in den Leitungsrohren befand, nicht zum Händewaschen oder Duschen zu nutzen. Besonders der Kontakt mit Stagnationswasser kann zu einer Dermatitis führen. Die Inhalation des Stoffes kann hingegen noch weitaus schwerwiegendere Folgen haben: So können sich – besonders bei dauerhafter Inhalation – Lungenkrebs oder Tumore in der Nase entwickeln. Auch der Rauch einer Zigarette ist nickelhaltig. Auf verschiedene Lebensmittel sollte bei einer Nickelallergie ebenfalls verzichtet werden, wie beispielsweise Kakao, Hülsenfrüchte oder Vollkorn. Durch nickelhaltigen Schmuck kann es ebenfalls zu einer Kontaktallergie kommen.

Nickel und Co. im Wasser – die unsichtbare Gefahr

Nicht nur Nickel kann im Wasser analysiert werden, auch andere Schwermetalle oder Schadstoffe können über Umwelteinflüsse oder ein veraltetes Leitungsnetz ins Trinkwasser gelangen. Nur wenn die Belastungen bekannt sind, können gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um die Wasserqualität wiederherzustellen. Eine Reinigung des Trinkwassers kann durch den Einsatz von Aktivkohle erfolgen. Eine vollständige Fällung ist nur bei einem pH-Wert von minimal 9,5 möglich. Hierbei wird das lösliche Schwermetall durch den Einsatz von Fällungsmitteln in einen unlöslichen Zustand gebracht und kann so herausgefiltert werden. Ein persönlicher Test hilft, die Gesundheit zu schützen.

Referenzen

1  http://www.dvgw.de/wasser/recht-trinkwasserverordnung/trinkwasserverordnung/anlage-2/

http://www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/wasser/installation/frenz_rapp_trinkwasser.pdf