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Wasseranalyse Uran
Wasseranalyse Uran
Uran ist vielen Menschen durch seine Radioaktivität bekannt. Eine Trinkwasseruntersuchung auf Uran wird aber nicht wegen der möglichen Radioaktivität durchgeführt, sondern wegen der Gefahr von Uran bezüglich seiner Toxizität als...
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1,2-Dichlorethan
1,2-Dichlorethan
Lassen Sie Ihr Wasser auf den Einzelparameter 1,2-Dichlorethan untersuchen. Schadstoffe können durch unterschiedliche Faktoren ins Trinkwasser oder Brunnenwasser eingetragen werden. Sie haben die Möglichkeit zu einer regulären...
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Aluminium
Aluminium
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Ammonium
Ammonium
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Antimon
Antimon
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Arsen
Arsen
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Benzol
Benzol
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Blei
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Bor
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Bromat
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Cadmium
Cadmium
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Calcium
Calcium
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1,2- Dichlorethan

1,2 – Dichlorethan ist ein Chlorkohlenwasserstoff. Die brennbare und farblose Flüssigkeit gelangt unter anderem durch Abwässer der Industrie in den Wasserkreislauf. Es ist z.B. Bestandteil vieler Kunstharze und auch Abbeizmittel. 1,2-Dichlorethan ist sehr schädlich für die Umwelt und wird als Stoff in die Wassergefährdungsklasse 3 eingestuft, auch weil es im Wasser nicht abgebaut wird.

Gefahren durch 1,2- Dichlorethan im Trinkwasser:

  • kann Organe schädigen
  • krebserregend
  • kann Ungeborene schädigen

➥ Grenzwert: 1,2- Dichlorethan im Trinkwasser: 0,0030 mg/l

Sie können 1,2- Dichlorethan als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

» Hier zur Buchung des Zusatzparameters 1,2- Dichlorethan 

Aluminium

Als häufigstes Metall der Erdkruste kommt Aluminium natürlicherweise auch stets in geringer Konzentration im Wasser vor. Es findet häufige Verwendung in der Industrie und der Herstellung verschiedenster Güter und gelangt so über die anfallenden Abwässer in den Wasserkreislauf. Es wird zudem bei der Wasseraufbereitung verwendet. Aluminium wird vielfach durch den Menschen in die Umwelt eingebracht.

Gefahren durch Aluminium im Trinkwasser:

  • Ablagerungen von Aluminium im Gehirn werden in Zusammenhang mit der Alzheimer-Erkrankung gebracht
  • Menschen mit Nierenschäden sind besonders empfänglich für die Giftigkeit von Aluminium
  • Aluminium kann Allergien auslösen

➥ Grenzwert: von Aluminium im Trinkwasser: 0,02 mg/l

Sie können Aluminium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Aluminium 

Ammonium

Ammonium gelangt natürlicherweise auf verschiedenen Wegen ins Wasser. So scheiden es die meisten Wasserorganismen als Endprodukt aus, ebenso wird es bei der Verrottung von Biomasse freigesetzt. In der Industrie findet es weite Verbreitung. Unter anderem wird es auch über Abwässer der Kunststoff- und Textilindustrie, Gerbereien sowie Abwässer anderer Gewerbe in den Wasserkreislauf eingebracht. Aus Deponien und Altlasten, sowie vorrangig über landwirtschaftliche Nutzflächen, werden zum Teil erhebliche Mengen von Ammonium in die Oberflächengewässer eingebracht. Ammonium ist allgemein ein geeigneter Indikator für unzureichend gereinigte landwirtschaftliche Abwässer

Gefahren durch Ammonium im Trinkwasser:

  • Schädigungen der Niere
  • Störungen des Nervensystems
  • Krämpfe, Müdigkeit, Konzentrationsschwächen

➥ Grenzwert: für Ammonium im Trinkwasser: 0,5 mg/l

Sie können Ammonium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Ammonium 

Antimon

Das Halbmetall Antimon findet verschiedene Verwendungszwecke bei der Herstellung von Legierungen. Durch Abwässer der Industrie gelangt Antimon in den Wasserkreislauf. In früheren Zeiten wurden es von den Alchemisten als Arznei dargeboten, später fand es noch eine Zeit lang Verwendung als Brechmittel. In PET-Flaschen abgefüllte Fruchtsaftkonzentrate erreichen zuweilen sehr hohe Konzentrationen von Ammonium.

Gefahren durch Antimon im Trinkwasser:

  • manche Antimonverbindungen sind als verdächtig, krebserregend zu sein, eingestuft
  • Reizungen von Haut und Augen
  • kann Fehlbildungen beim Embryo auslösen
  • kann mutagen wirken

 Grenzwert: für Antimon im Trinkwasser: 0,0050 mg/l

Sie können Antimon als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Antimon 

Arsen

Das Halbmetall Arsen gehört zu den Stoffen, die natürlich im Boden und im Grundwasser vorkommen. In seiner langen Geschichte wurde es häufig für Arzneimittel verwendet. Bekannt ist es aber vor allem als hochgiftiger Stoff, der heute noch das Trinkwasser von über 100 Millionen Menschen schwer belastet. In Deutschland treten zuweilen höhere regionale Belastungen des Grundwassers mit Arsen auf, z.B. im Grundwasser des fränkischen Keupergrundwassers.
Gefahren durch Arsen im Trinkwasser:

  • bei längerem Konsum arsenbelasteten Wasser können sämtliche Organe geschädigt werden
  • krebsauslösend
  • kann Fehlgeburten auslösen

➥ Grenzwert: für Arsen im Trinkwasser: 0,010 mg/l
Sie können Arsen als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Benzol

Benzol ist ein Vertreter der Kohlenwasserstoffe und lässt sich aus Erdöl und Steinkohle gewinnen.
Verwendung findet es unter anderem bei der Produktion von Treibstoff. Benzol ist ein stark wassergefährdender Stoff, der aber immer wieder durch technische Probleme und Unfälle in die Natur eingebracht wird.
Gefahren durch Benzol im Trinkwasser:

  • krebserregend
  • erbgutschädigend
  • schädigt innere Organe und das Knochenmark

➥ Grenzwert: für Benzol im Trinkwasser: 0,0010 mg/l
Sie können Benzol als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Bisphenol A

Bisphenol A ist Bestandteil vieler Kunststoffverpackungen von Nahrungsmitteln. Der Stoff gilt dabei als problematisch, da er unter Umständen aus seinen Verbindungen gelöst werden kann und selbst eine hormonähnliche Wirkung auf den Organismus hat. Bei der Rohrsanierung spielt Bisphenol A als Bestandteil von Epoxidharz eine wichtige Rolle. Wird die Rohrsanierung nicht ordnungsgemäß durchgeführt, kann Bisphenol A ins Trinkwasser gelangen.
Gefahren durch Bisphenol A im Trinkwasser:

  • kann den Hormonhaushalt beeinflussen
  • kann die Libido stören
  • vermuteter Zusammenhang mit Diabetes und Herz-Kreislaufproblemen
  • entwicklungsschädigend bei Säuglingen

➥ Grenzwert: für Bisphenol A im Trinkwasser: 0,0010 mg/l
Sie können Bisphenol A als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Bisphenol A 

Blei

Blei ist ein häufig genutztes Schwermetall. In ausreichender Dicke ist es z.B. ein gut geeigneter Strahlenschutz. Im Gegensatz zu früheren Zeiten versucht man jedoch, den Einsatz von Blei wegen seiner grundsätzlichen Giftigkeit zu vermeiden. Bis in die 1970er wurde Blei wegen seiner geringen Korrosionsanfälligkeit leider oft für Wasserleitungen eingesetzt, wo es heute noch Probleme verursacht. Bleihaltige Abwässer bringen den Stoff zusätzlich in den Wasserkreislauf ein. Deutschland ist nach dem UK Europas größer Produzent von Blei.
Gefahren durch Blei im Trinkwasser:

  • Blei lagert sich bei andauernder Aufnahme in kleinen Dosen im Körper ab und kann eine chronische Vergiftung auslösen
  • Gefahr von Fruchtschäden und Zeugungsunfähigkeit
  • Kinder sind anfälliger für Bleivergiftungen, ihre Körper nehmen den Stoff schneller auf
  • Störungen der Blutbildung
  • Organschäden

➥ Grenzwert: für Blei im Trinkwasser: 0,010 mg/l
Sie können Blei als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Bor

Das Halbmetall Bor findet viele Verwendungszwecke in der Industrie und gelangt entsprechend über Industrieabwässer ins Oberflächenwasser. Bor kommt auch in verschiedenen Verbindungen natürlicherweise im Wasser vor. Aber auch durch nicht ausreichend gesicherte Sondermülldeponien gelangt es immer wieder in den Wasserkreislauf.

Gefahren durch Bor im Trinkwasser:

  • Bor im Trinkwasser wird in Zusammenhang mit Arthritis gebracht
  • manche Borverbindungen werden als fortpflanzungsgefährdend eingestuft
  • höhere Dosen lösen Vergiftungserscheinungen aus

➥ Grenzwert: für Bor im Trinkwasser: 1,0 mg/l
Sie können Bor als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Bor 

Bromat

Bromate sind Salze und Esther der Bromsäure. Natürlicherweise kommen Bromate im Wasser nicht vor, aber unter anderem können sie bei einem Verfahren der Trinkwasseraufbereitung (Oxidation von bromidhaltigem Wasser mittels Chlor) entstehen.
Gefahren durch Bromat im Trinkwasser:

  • krebsauslösend

➥ Grenzwert: für Bromat im Trinkwasser: 0,010 mg/l
Sie können Bromat als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Bromat 

Cadmium

Das Übergangsmetall Cadmium wird vorrangig als Beiprodukt bei der Zinkverhüttung gewonnen. Cadmium gelangt unter anderem über Industrieabwässer sowie als Bestandteil von Kunstdüngern über landwirtschaftliche Flächen in den Wasserkreislauf. Als Kumulationsgift kann sich Cadmium im Körper stetig ablagern.
Gefahren durch Cadmium im Trinkwasser:

  • Unfruchtbarkeit
  • Schäden des Immunsystems
  • Schäden des Zentralnervensystems
  • Knochenschwund
  • Organschäden
  • krebserregend

➥ Grenzwert: für Cadmium im Trinkwasser: 0,0030 mg/l
Sie können Cadmium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Cadmium 

Calcium

Calcium kommt natürlicherweise im Wasser vor. Im menschlichen Körper spielt Calcium eine wichtige Rolle, etwa für den Knochen- und Zahnaufbau oder für die Reizübertragung der Nervenzellen. Trinkwasser wird von hohen Calciumgehalten trübe. Für technische Anlage bedeuten hohe Calciumwerte zudem eine erhöhte Korrosionsgefahr.
Gefahren durch Calcium im Trinkwasser:

  • Umkehrschluss: Ein Calciummangel kann Störungen des Knochenbaus auslösen
  • Zu viel Calcium im Leitungswasser beschleunigt den Verschleiß technischer Anlagen (Waschmaschine, Spülmaschine, Wärmepumpen, etc..)

➥ Grenzwert: für Calcium im Trinkwasser: 400 mg/l
Sie können Calcium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Calcium 

Chlorid

Chloride sind Chlorverbindungen. Über Abwässer der Industrie, Entkeimungsprozesse bei der Wasseraufbereitung und gelegentlich noch über die Verwendung von Streusalz können sie in den Wasserkreislauf gelangen. Chloride können unter anderem den Geschmack von Trinkwasser negativ beeinflussen.
Gefahren durch Chlorid im Trinkwasser:

  • höhere Konzentrationen können zu Bluthochdruck führen
  • Reizungen von Magen und Darm
  • Reizungen der Schleimhäute

➥ Grenzwert: für Chlorid im Trinkwasser: 250 mg/l
Sie können Chlorid als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Chlorid 

Chrom

Chrom kommt auf natürliche Weise nur sehr selten als Verbindung im Wasser vor. Über Abwässer der Metall- und Gerberindustrie gelangt Chrom jedoch in Oberflächengewässer. In Leitungsrohren und Armaturen ist zum Teil ebenfalls Chrom enthalten. Auch aus diesen kann Chrom ins Leitungswasser gelangen.
Gefahren von Chrom im Trinkwasser:

  • Chrom kann Störungen des Magen-Darm-Traktes auslösen
  • häufiger als durch zu hohe Dosen Chrom ausgelöste Störungen ist aber oft ein Chrommangel: Unter anderem werden ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Hypoglykämie und Schlaganfall mit ihm in Verbindung gebracht

➥ Grenzwert: für Chrom im Trinkwasser: 0,05 mg/l
Sie können Chrom als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Chrom 


Clostridium perfringens

Clostridium perfringens kommt quasi überall im Wasser, aber auch in der Erde, im Staub und im Darm vom Mensch und Tier vor. Dieses sporenbildende Bakterium kann länger als viele andere Keime im Wasser überleben. Deshalb wird es im Rahmen der Wasseranalytik als sogenannter Indikatorenkeim für länger zurückliegende fäkale Verunreinigungen des Wassers angesehen. Das Temperaturoptimum von Clostridium perfringens im Wasser liegt bei ca. 43° bis 47° C.
Gefahren durch Clostridium perfringens im Wasser:

  • Clostridien lösen den sogenannten Gasbrand aus, eine schwere Form der Wundinfektion
  • Clostridien können ebenfalls Hirnhautentzündungen und den sogenannten Darmbrand auslösen, eine schwere Nekrose des Dünndarms
  • Blutvergiftungen
  • Lebensmittelvergiftungen bei Konsum belasteten Wassers oder Lebensmittel

➥ Grenzwert: für Clostridium perfringens (einschl. Sporen) im Trinkwasser: 0 (Anzahl) / 100 ml
Sie können Clostridium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Clostridium 

Coliforme Bakterien

Coliforme Bakterien sind eine größere Gruppe darmbewohnender Keime mit ähnlichen Eigenschaften. Bekannte Vertreter coliformer Bakterien sind zum Beispiel Salmonellen oder der Ehec-Erreger. Die meisten aufgenommenen coliformen Keime passieren den Verdauungstrakt, ohne die Gesundheit anzugreifen. Einige Coliforme Keime können bei einer massiven Belastung aber auch Durchfallerkrankungen auslösen und Entzündungen außerhalb des Darms verursachen. Ins Wassergelangen coliforme Keime durch alle Arten fäkaler Verunreinigung. Diese könnten unter anderem tierische Ausscheidungen auf der Weide oder durch den Menschen eingebrachter Kot im Baggersee sein.
Der Parameter Coliforme Bakterien dient als Indikator für fäkale Verunreinigungen des Wassers. Eine Belastung des Trinkwassers mit coliformen Keimen selbst ist nicht grundsätzlich schädlich, weist aber deutlich auf hygienische Probleme hin. Werden durch coliforme Bakterien Krankheiten ausgelöst, sind als typisch zu nennen:

  • Durchfallerkrankungen
  • Lungenentzündungen

➥ Grenzwert: für Coliforme Bakterien im Trinkwasser: 0 (Anzahl) / 100 ml

Sie können Coliforme Bakterien als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Coliforme Bakterien

Cyanid

Cyanid kann als Abwasser der metallgewinnenden sowie der chemischen Industrie und über die Verwendung als Bestandteil von Düngemitteln ins Grundwasser gelangen. Cyanide sind ebenfalls in manchen Pflanzenschutzmitteln enthalten. In der Natur kommt Cyanid in Obstkernen oder auch bitteren Mandeln dar. Es ist ein Salz der Blausäure.
Gefahren durch Cyanid im Trinkwasser:

  • Bei Aufnahme einer ausreichenden Menge von Cyanid wird eine Vergiftung ausgelöst
  • Symptome: Atemnot, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindel, Krämpfe

➥ Grenzwert: für Cyanid im Trinkwasser: 0,05 mg/l
Sie können Cyanid als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Cyanid 

E. coli

E. coli ist ein darmbewohnender Keim, der auch außerhalb eines Organismus überleben kann. In dieser Hinsicht ist E. coli ein Indikatorkeim für kurzzeitig zurückliegende fäkale Verunreinigungen des Wassers. Die Mehrheit der E. coli–Stämme ist für den Menschen harmlos. Allerdings kommt es immer wieder zu Krankheitsfällen, die durch mit E. coli belasteten Nahrungsmitteln oder kontaminiertem Wasser ausgelöst werden. In den Wasserkreislauf gelangen E. coli-Stämme häufig über fäkale Belastungen landwirtschaftlicher Nutzflächen.
Gefahren durch E. coli im Trinkwasser:

  • Durchfallerkrankungen
  • Entzündungsreaktionen im Körper
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Nierenschäden

➥ Grenzwert: für E. coli im Trinkwasser: 0 (Anzahl) / 100ml
Sie können E. coli als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters E. coli 

Eisen

Eisen besitzt kaum toxische Eigenschaften, und ist für die meisten Organismen essentiell. Es gelangt unter anderem durch Verwitterungsprozesse von Gesteinen ins Wasser. Auch in Rohrleitungen kommt Eisen zum Einsatz. Die Eisenrohre sind in der Regel zinnverzinkt. Löst sich diese Legierung mit den Jahren, korrodiert das Eisen und bildet Rost. Das Leitungswasser wird in der Folge rötlich-braun verfärbt.
Gefahren durch Eisen im Trinkwasser:

  • Ein höherer Gehalt von Eisen im Wasser ist für Gesunde kaum problematisch, das Wasser wird aber in Geschmack, Aussehen und Trübung in seiner Qualität beeinflusst
  • Ein Eisenmangel wiederrum verursacht Störungen der Haut, des Nervensystems und der Blutbildung

➥ Grenzwert: für Eisen im Trinkwasser: 0,2 mg/l
Sie können Eisen als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Eisen

Elektrische Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit gibt im Rahmen einer Wasseranalyse einen Indikatorwert für die Ionenkonzentration der im Wasser gelösten Stoffen an. Die Leitfähigkeit des Wassers steigt dabei mit der Konzentration gelöster Salze, Säuren und Basen. Ebenso erhöhen im Wasser gelöste Metallverbindungen die elektrische Leitfähigkeit. Eine verhältnismäßig hohe elektrische Leitfähigkeit bedeutet also ein generell erhöhtes Vorkommen von verschiedenen Stoffen im Wasser.
Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Indikatorparameter für andere wasserbelastende Stoffe und stellt selbst keine Gefahr im Trinkwasser dar.

➥ Grenzwert: für die elektrische Leitfähigkeit: 2790 µS/cm bei 25°C

Sie können die elektrische Leitfähigkeit als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters elektrische Leitfähigkeit

Enterokokken

Enterokokken sind eigentlich Darmbewohner. Im Wasser vermehren sie sich zwar nicht, dafür zeigen sie aber eine hohe Widerstandsfähigkeit als andere fäkale Keime. Deshalb sind Enterokokken im Rahmen einer Wasseranalyse ein sogenannter Indikatorparameter für länger zurückliegende fäkale Verunreinigungen des Wassers.
Gefahren durch Enterokokken im Trinkwasser:

  • Enterokokken können Entzündungen im Körper hervorrufen
  • Symptome von Lebensmittelvergiftungen

➥ Grenzwert: für Enterokokken im Trinkwasser: 0/100 ml
Sie können die Enterokokken als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Enterokokken

Epichlorhydrin

Epichlorhydrin ist eine farblose Substanz, die bei der Herstellung von Epoxidharzen verwendet wird. Epoxidharze waren bis vor Kurzem das wichtigste Material bei der Rohrsanierung. Mit Epoxidharz sanierte Rohrleitungen stehen immer wieder im Verdacht, gesundheitsgefährdende Bestandteile ans Trinkwasser abzugeben. Ursache sind meist Mängel bei der technischen Umsetzung der Rohrsanierung. Geringe Mengen Epichlorhydrin gelangen zudem über die Industrie ins Trinkwasser.
Gefahren von Epichlorhydrin im Trinkwasser:

  • krebserregend
  • Schädigungen innerer Organe
  • kann Allergien auslösen

➥ Grenzwert: für Epichlorhydrin im Trinkwasser: 0,0001 mg/l
Sie können die Epichlorhydrin als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Epichlorhydrin 

Fluorid

Fluorid kommt natürlicherweise als Verbindung in Gesteinen vor. Durch Verwitterungsprozesse gelangt es in geringem Maße auch in den Wasserkreislauf. Die Konzentration von Fluorid im Grundwasser ist abhängig von den lokalen, geographischen Begebenheiten. Im Gegensatz zu den USA und anderen Ländern erfolgt in Deutschland keine Beigabe von Fluorid ins Trinkwasser.
Gefahren durch Fluorid im Trinkwasser:

  • geringe Konzentrationen von 1 mg/l Fluorid im Wasser schützen vor Karies, jedoch gefährden Mengen von über 1,5 mg/l die Gesundheit des Skelettapparates. Die Folgen können eine Verstarrung der Wirbelsäure und der Gelenke sein
  • Konzentrationen von über 1,5 mg/l können Schäden des Zahnschmelzes verursachen

➥ Grenzwert: von Fluorid im Trinkwasser: 1,5 mg/l
Sie können Fluorid als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Fluorid

Färbung

Trinkwasser soll klar sein. Verfärbungen des Wassers sprechen meist für organische oder anorganische Belastungen. So lassen rötlich bis bräunliche Verfärbungen einen erhöhten Gehalt von Mangan und Eisen vermuten. Der Parameter Färbung wird mittels des "Spektralen Absorptionskoeffizienten bei 436 nm (kurz SAK 436) dargestellt. Er bezieht die Schwächung von Licht mit der Wellenlänge 436 Nanometer auf eine Wasserschichtdicke von 1m.

Die Färbung selbst besitzt noch keine Aussagekraft über die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Konsum des gefärbten Wassers. Sie ist aber ein Anhaltspunkt für jegliche organische wie anorganische Belastung des Trinkwassers.

➥ Grenzwert: für die Färbung des Trinkwassers (quantitativ, spektraler Absorptionskoeffizient): 0,5 1/m.

Sie können Färbung als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Färbung 

Kalium

Durch Verwitterungsprozesse kommt Kalium auf natürliche Weise im Trinkwasser vor. Ansonsten wird Kalium über seine Verwendung als Bestandteil von Kunstdüngern in der Landwirtschaft in den Wasserkreislauf eingebracht. In der Umgebung von Hausmülldeponien kommt es oft zu hohen Kaliumkonzentrationen im Grundwasser.
Gefahren durch Kalium im Trinkwasser:

  • zu hohe Dosen Kalium können Herzrhythmusstörungen und eine Schwächung des Herzmuskels bewirken
  • Muskelschwäche
  • auch Kaliummangel kann Störungen der Herztätigkeit sowie Müdigkeit und Probleme des Verdauungstraktes hervorrufen

➥ Grenzwert: für Kalium im Wasser: 12 mg/l
Sie können Kalium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Kalium

Koloniezahl bei 22°C

Mittels des Parameters Koloniezahl bei 22° C wird die Gesamtheit der in der Probe enthaltenen kultivierbaren Mikroorganismen bestimmt. Hierzu wird die Probe im Plattengußverfahren mit Agar versetzt (als Nährstoff) und bei 20° C für 44 Stunden der Inkubation überlassen. Die bei 6- 8facher Lupenvergrößerung sichtbaren Kolonien werden im Anschluss ausgezählt.
Die Bestimmung der Koloniezahl bei 22° C ist ein Indikator für mikrobiologische Keimbelastungen und stellt als solche keine eigenständige Gefährdung der Trinkwasserqualität dar.

➥ Grenzwert: für die Koloniezahl bei 22° C im Trinkwasser: 100 KbE / 1 ml
Sie können die Koloniezahl bei 22° C als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Koloniezahl bei 22° C 

Koloniezahl bei 36°C

Mittels des Parameters Koloniezahl bei 36° C wird die Gesamtheit der in der Probe enthaltenen kultivierbaren Mikroorganismen bestimmt. Hierzu wird die Probe im Plattengußverfahren mit Agar versetzt (als Nährstoff) und bei 36° C für 44 Stunden der Inkubation überlassen. Die bei 6- 8facher Lupenvergrößerung sichtbaren Kolonien werden im Anschluss ausgezählt.

Die Bestimmung der Koloniezahl bei 36° C ist ein Indikator für mikrobiologische Keimbelastungen und stellt als solche keine eigenständige Gefährdung der Trinkwasserqualität dar.

➥ Grenzwert: für die Koloniezahl bei 36° C im Trinkwasser: 100 KbE / 1 ml
Sie können die Koloniezahl bei 36° C als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Koloniezahl bei 36° C 

Kupfer

Auf natürliche Weise kommt Kupfer nur in geringen Konzentrationen im Wasser vor. Über die Landwirtschaft und Industrie werden aber größere Mengen Kupfer in den Wasserkreislauf eingebracht. Ebenfalls wird Kupfer mittels chemischer Prozesse über das Regenwasser aus Dachmaterialen gelöst und gelangt in der Folge ins Grundwasser. Wasserleitungen aus Kupfer geben zudem Kupfer ans Leitungswasser ab, jedoch in Abhängig von den Parametern Ph-Wert, Wasserhärte und Stagnationszeit.
Gefahren durch Kupfer im Trinkwasser:
Kinder sind anfällig für Kupferablagerungen im Körper, es drohen chronische Reizungen des Verdauungstraktes
Bei Kindern kann es durch eine andauernde Kupferbelastung zu einer frühkindlichen Leberzirrhose kommen, da ihr Kupferstoffwechsel noch nicht voll entwickelt ist

➥ Grenzwert: für Kupfer im Trinkwasser: 2 mg/l
Sie können Kupfer als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Kupfer 

Legionellen

Legionellen kommen quasi überall in der Natur vor. Die stäbchenförmigen Bakterien vermehren sich aber besonders in Warmwasseranlagen, beste Bedingungen liefert ihnen hier stagnierendes Warmwasser bei Temperaturen zwischen 32° C und 42° C (ab 60° C werden Legionellen abgetötet). Legionellen gelangen zumeist über die Atemwege in den menschlichen Körper, etwa während der Wasservernebelung in der Dusche.
Gefahren durch Legionellen im Trinkwasser:

  • Legionellen sind Auslöser der sogenannten Legionärskrankheit (meist von einer bakteriellen Lungenentzündung geprägtes Krankheitsbild mit potenziell lebensbedrohlichem Verlauf)
  • Entzündungen der Herzinnenhaut
  • Nierenbeckenentzündungen
  • Wundinfektionen

Legionellen sind ebenfalls Auslöser des Pontiac-Fiebers (Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen)
➥ Grenzwert: für Legionellen im Trinkwasser: 100 KbE / 100 ml
Sie können Legionellen als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Legionellen

Magnesium

Magnesium kommt durch Auswaschungen aus Mineralien auf natürliche Weise im Wasser vor. Ebenso wird es als essentieller Pflanzennährstoff für viele Düngemittel verwendet und findet über den Einsatz in der Landwirtschaft seinen Weg in den Wasserkreislauf. Für den Menschen ist ein Mangel an Magnesium auf vielerlei Arten schädlich. Elektrische Anlagen werden aber von einem hohen Magnesiumanteil im Wasser (in Verbindung mit Calcium) schnell beschädigt.
Gefahren durch Magnesium im Trinkwasser:

  • Magnesium und Calcium machen das Wasser "hart", Verkalkung und Korrosion sind die Folgen, woraus im Anschluss Schäden an den Geräten entstehen können
  • Magnesiummangel kann beim Menschen zu Depressionen und Veränderungen der Persönlichkeit führen sowie das chronische Müdigkeitssyndrom auslösen
  • Störungen der Muskulatur bei Mangelaufnahme von Magnesium

➥ Grenzwerte: im Trinkwasser werden für Magnesium nicht ausgegeben.
Sie können Magnesium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Mangan

Mangan kommt durch Auswaschung aus Erzen auf natürliche Weise im Grundwasser vor. Häufig kommt es in besonders eisenhaltigem Grundwasser vor. Es wird weitgehend versucht, Mangan bei der Wasseraufbereitung zu entfernen, was nicht immer ausreichend gelingt.
Gefahren durch Mangan im Trinkwasser:

  • Mangan kann sich bei dauerhaftem Konsum von belastetem Trinkwasser im Gehirn ablagern und neurologisch-psychische Erkrankungen begünstigen
  • Besonders Säuglinge sind empfänglich für gesundheitsschädigende Manganansammlungen im Körper
  • Trinkwasser kann im Geschmack beeinträchtigt werden
  • Ablagerungen von Mangan in den Rohrleitungen können zur Brutstätte für Keime werden

➥ Grenzwert: für Mangan im Trinkwasser: 0,050 mg/l
Sie können Mangan als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Mangan 

Natrium

Viele Natriumverbindungen gelangen auf natürliche Weise durch Ausschwemmung aus Gesteinen ins Grundwasser. Außerdem erfolgt ein bedeutender Eintrag von Natrium in den Wasserkreislauf durch Abwässer der Industrie, wo Natriumverbindungen viele Verwendungszwecke besitzen.

  • Gefahren durch Natrium im Trinkwasser:
  • bei hohen Konzentrationen negative Auswirkungen auf den Blutdruck (Hochdruck)
  • Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen sollten weniger Natrium konsumieren
  • Umkehrschluss: Ein Natriummangel kann u.a. Dehydrierung, Verwirrtheit und Krämpfe hervorrufen

➥ Grenzwert: für Natrium im Trinkwasser: 200mg/l
Sie können Natrium als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Nickel

Nickel kommt auf natürliche Weise aufgrund von Gesteinsverwitterungen im Wasser vor. Bedeutende Eintragungen von Nickel in Oberflächengewässer finden durch die Industrie statt. Eine weitere bedeutende Quelle für Nickelemissionen sind etwa Müllverbrennungsanlagen und Großfeuerungsanlagen. Über Niederschläge gelangen die Nickelverbindungen wurde in den Wasserkreislauf. Nickel kann aber auch durch die sich auflösende Legierung von Wasserrohren ins Trinkwasser abgegeben werden.
Gefahren durch Nickel im Trinkwasser:

  • Nickel kann Allergien auslösen
  • Hyperglykämie (erhöhter Blutzuckerspiegel)

➥ Grenzwert: für Nickel im Trinkwasser: 0,02 mg/l
Sie können Nickel als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
» Direkt zur Buchung des Zusatzparameters Nickel 

Nitrat

Nitrat wird vor allem über die Landwirtschaft in den Wasserkreislauf eingebracht. Dort wird es als Düngemittel verwendet. Nitrat ist gut wasserlöslich, weshalb es leicht ins Grundwasser gelangt. Größere Mengen stark nitrathaltiges Wasser aufzubereiten stellt selbst Wasserwerke vor eine schwere Aufgabe. Nitrat ist allgemein ein Indikator für Stickstoffbelastungen des Wassers. Im Körper reduziert sich Nitrat teilweise zu Nitrit.

Gefahren durch Nitrat im Trinkwasser:
bei hohen Nitratkonzentrationen können sich im Körper Nitrit und krebserregende Nitrosamine bilden
wandelt sich im Körper von Säuglingen Nitrat in größerer Menge zu Nitrit kann dieses den Erstickungstod hervorrufen (Methämoglobinämie)

➥ Grenzwert: für Nitrat im Trinkwasser: 50mg/l
Sie können Nitrat als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Nitrit

Nitrite werden über Industrieabwässer in den Wasserkreislauf eingebracht. Auch nitritproduzierende Bakterien wandeln beständig im Boden, im Gewässer und in der Kläranlage Reststoffe von Nitrat zu Nitrit um. Nitrit im Grundwasser ist ein Indikator für Verrotungs- und Verwesungsherde in der Umgebung (beispielsweise Müllkippen).
Gefahren durch Nitrit im Trinkwasser:

  • Nitrit kann eine Methämoglobinämie verursachen, eine schwere Störung des Sauerstofftransports
  • zu hohe Nitritkonzentrationen sind eine tödliche Gefahr für Säuglinge
  • Bildung krebserregender Nitrosamine

➥ Grenzwert: für Nitrit im Trinkwasser: 0,5 mg/l
Sie können Nitrit als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Organisch gebundener Kohlenstoff (total organic carbon - TOC)

Organisch gebundener Kohlenwasserstoff dient bei einer Wasseranalyse als sogenannter Summenparameter. So lässt sich mithilfe dieses Parameters der Kohlenwasserstoffgehalt gelöster und ungelöster organischer Wasserinhaltsstoffe bestimmen, also die Belastung des Wassers mit jeglichen organischen Stoffen.

➥ Grenzwert: für organisch gebundene Kohlenstoffe im Trinkwasser: ohne anormale Veränderung
Sie können Organisch gebunden Kohlenstoff als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

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Oxidierbarkeit

Der Parameter Oxidierbarkeit weist im Rahmen einer Wasseranalyse auf die Existenz von organischen Wasserbestandteilen hin. Er ist also ein Indikator für die chemisch-organische Verschmutzung der Wasserprobe.

➥ Grenzwert: für oxidierbare organische Stoffe im Trinkwasser: 5,0 mg/l
Sie können Oxidierbarkeit als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas aeruginosa ist ein in der Umwelt allgegenwärtiger Keim. Pseudomonaden sind sehr widerstandsfähig und feuchtigkeitsliebend. In Wasserversorgungssystemen können sie bei hoher Konzentration selbstständig Biofilme bilden und sich in der Folge noch stärker vermehren. Viele Pseudomonadenstämme sind zudem resistent gegen Antibiotika.
Gefahren durch Pseudomonaden im Trinkwasser:

  • geschwächte Menschen sind besonders anfällig für Pseudomonaden
  • Infektionen von Wunden und Blutvergiftung
  • Lungenentzündung, besonders Muskoviszidose-Patienten sind bedroht
  • Schwächung des Herzmuskels

➥ Grenzwert: für Pseudomonas aeruginosa im Trinkwasser: 0/250 ml
Sie können Pseudomonas aeruginosa als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Quecksilber

Quecksilber gelangt hauptsächlich über Industrieabwässer und die Verwendung als Bestandteil von Düngemitteln in den Wasserkreislauf. Ebenso kommt Quecksilber auf natürliche Weise in geringen Konzentrationen in Boden und Grundwasser vor. Ein zusätzlicher Eintrag von Quecksilber in die Atmosphäre (und damit in den Niederschlagskreislauf) geschieht durch beispielsweise durch den Bergbau und die Müllverbrennung.
Gefahren durch Quecksilber im Trinkwasser:

  • Schädigungen des Nervensystems
  • Schädigungen des Gehirns
  • Schädigungen von DNS und Chromosomen
  • Allergien
  • Schädigung der Spermien
  • Fehlgeburten

➥ Grenzwert: für Quecksilber im Trinkwasser: 0,0010 mg/l
Sie können Quecksilber als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Selen

Selen kommt sowohl durch natürliche Prozesse als auch durch Einbringung durch den Menschen in den Wasserkreislauf. Kleinere Mengen werden dabei durch Verwitterungsprozesse aus Gesteinen gelöst, größere Mengen gelangen etwa durch die Verbrennung von Kohle und Öl in die Atmosphäre. In der Folge gelangt das Selen durch Niederschläge wieder in Boden und Wasser. Mülldeponien sowie mit selenhaltigem Dünger bewirtschaftete Agrarflächen erweisen sich ebenfalls im wieder als Belastungsquellen für Selen im regionalen Grundwasserhaushalt.
Gefahren durch Selen im Trinkwasser:

  • bei übermäßiger Aufnahme kann es zu Vergiftungserscheinungen wie Unwohlsein und Erbrechen führen
  • bei längerfristiger Aufnahme übermäßiger Dosen Selen kann eine Selenose entstehen, die sich unter anderem durch Störungen des Nervensystems bemerkbar macht

➥ Grenzwert: für Selen im Trinkwasser: 0,01 mg/l
Sie können Selen als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Sulfat

Sulfate sind Schwefelverbindungen und kommen in unterschiedlicher Konzentration auf natürliche Weise im Grundwasser vor. In vielen Heilwässern sind Sulfate enthalten, weil sie eine verdauungsfördernde Wirkung besitzen. Auf der Gegenseite kann Sulfat im Trinkwasser den Geschmack beeinträchtigen und technische Geräte beschädigen. Sulfate kommen regional gehäuft in Böden ehemaliger Bergbauregionen vor.
Gefahren durch Sulfat im Trinkwasser:

  • Sulfat fördert die Korrosion technischer Anlagen

➥ Grenzwert: für Sulfat im Trinkwasser: 250mg/l
Sie können Tetrachlorethan und Trichlorethan als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Säurekapazität

Die Säurekapazität bemisst die Pufferkapazität des Wassers gegenüber Säuren. Damit ist sie Grundlage für die Stabilität des pH-Wertes.
Die Säurekapazität (SK) bis pH 8,2 erfasst hierfür alle alkalischen Wasserbestandteile, die Hydroxid-Ionen bilden. Mithilfe der Säurekapazität bis pH 8,2 wird angegeben, wieviel Säure vom Wasser aufgenommen werden kann, bis der Umschlagpunkt des Indikators Phenolphtalein (pH 8,2) erreicht ist.

Die Säurekapazität bis pH 4,2 erfasst weiter alle Hydrolyse-Stufen der Alkali- und Erdalkalisalze anderer mehrwertiger Säuren, inklusive der Kohlensäure. Mittels der Säurekapazität bis 4,2 wird ermittelt, wieviel Säure bis zum Erreichen des Umschlagpunktes des Indikators Methylorange (pH 4,2) vom Wasser aufgenommen werden kann.

Anstelle der Indikatoren Phenophtalein und Methyorange wird bei Messungen heute meist ein pH-Meter verwendet.
Die Säurekapazität ist ein Indikator für die Pufferkapazität des Wassers gegenüber Säuren. Sie lässt Aussagen über die pH-Wert-Stabilität des Wassers zu.

Sie können die Säurekapazität als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.

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Tetrachlorethen undTrichlorethen 

Tetrachlorethane und Trichlorethane entstehen als Nebenprodukte der Wasserdesinfektion mit Chlor. Diese flüchtigen Stoffe verdunsten aber größtenteils und gehen in die Atmosphäre über. Durch Niederschläge gelangen sie im Anschluss in den natürlichen Wasserkreislauf.
Gefahren durch Tetrachlorethan und Trichlorethan im Trinkwasser:

  • eingestuft als krebserregend
  • Schädigungen des Zentralen Nervensystems

➥ Grenzwert: im Trinkwasser für Tetrachlorethan und Trichlorethan: 0,010 mg/l (Summenwert)
Sie können Tetrachlorethan und Trichlorethan als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Trihalogenmethane

Während der Trinkwasseraufbereitung entstehen Trihalogenmethane als Nebenprodukte bei der Desinfektion des Wassers mit Chlor. Je nach Belastung des aufzubereitenden Wassers kann aber auf eine Desinfektion des Rohwassers nicht verzichtet werden, weshalb es zu regionalen Unterschieden bei der Trinkwasserbelastung durch Trihalogenmethane kommt.
Gefahren durch Trihalogenmethane im Trinkwasser:

  • toxische Wirkung auf Leber und Nieren
  • krebserregend

➥ Grenzwert: durch Trihalogenmethane im Trinkwasser: 0,050 mg/l
Sie können Trihalogenmethane als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Trübung

Die Trübung des Wassers gibt als Parameter einer Wasseranalyse den Grad der Verunreinigung der Probe durch sämtliche organischen und anorganischen Schwebestoffe sowie der enthaltenen lebenden Organismen an. Ermittelt wird die Trübung im Wasserlabor mittels optischer Messgeräte.

➥ Grenzwert: für die Trübung des Trinkwassers: 1,0 NTU (nephelometrische Trübungseinheiten)
Sie können Trübung als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Uran

Uran im Trinkwasser gefährdet die Gesundheit nicht in erster Linie durch seine Radioaktivität, sondern vor allem als ein giftiges Schwermetall. Ins Grundwasser gelangt es durch menschlichen Einfluss (uranhaltige Phosphatdüngemittel, Bergbau; etc..). Als häufig in der Erdkruste vorkommender Stoff ist Uran auf natürliche Weise in unterschiedlicher Konzentration im Grundwasser enthalten. Der Gehalt von Uran im Grundwasser hängt in erster Linie vom geologischen Background der Region ab.
Gefahren durch Uran im Trinkwasser:

  • Uran schädigt die Nieren
  • krebserregend

➥ Grenzwert: für Uran im Trinkwasser: 0,010 mg/l
Sie können Uran als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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Wasserstoffionen-Konzentration

Der Begriff Wasserstoffionen (H+) stellt hier eine sprachliche Vereinfachung dar, tatsächlich werden Wasserstoffionen in einer wässrigen Lösung nämlich sofort zu Hydroniumionen (H3O+) hydratisiert. Die trotzdem so bezeichnete Wasserstoffionen-Konzentration lässt eine Aussage über den pH-Wert einer wässrigen Lösung zu. Beträgt die Wasserstoffionen-Konzentration mehr als 1 x 10-7 mol, ist die Lösung sauer. Liegt sie unter diesem Wert, so ist die Lösung basisch.

Der Parameter Wasserstoffionen-Konzentration lässt im Rahmen der Wasseranalytik Aussagen über den Ph-Wert der Probe zu. Der Ph-Wert von Trinkwasser liegt im erlaubten Bereich zwischen 6,5 bis 9,5. Abweichungen können negative Folgen für Gesundheit und technische Geräte haben.

➥ Grenzwert: für die Wasserstoffionen-Konzentration: Ph-Wert zwischen 6,5 - 9,5
Sie können die Wasserstoffionen-Konzentration als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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pH-Wert

Der pH-Wert (pH= lat. potentia hydrogenii, Stärke der Wasserstoffionen) erfasst im Rahmen einer Wasseranalyse die Wasserstoffionen-Konzentration des Wassers. Als Maßeinheit gibt er an, ob Flüssigkeiten sauer oder alkalisch reagieren. Trinkwasser in Deutschland darf einen Ph-Wert zwischen 6,5 und 9,5 aufweisen. Dies entspricht dem optimalen Bereich des Säure-Basen-Haushalts im menschlichen Körper. Ebenso ist der Parameter pH-Wert beim Trinkwasser in Deutschland so abgestimmt, dass eine erhöhte Korrosion der Wasserleitungsbestandteile vermeiden wird.
Gefahren durch Wasser, das außerhalb des zulässigen pH-Wertes liegt:

  • Übersäuerung begünstigt die Entstehung von Cellulitis
  • Arthritis und Arthrose können die Folge einer Übersäuerung sein
  • Entstehung von Nieren- und Gallensteinen
  • Bluthochdruck mit seinen bekannten Folgen (Infarkt, Schlaganfall, etc..)

➥ Grenzwert: für den pH-Wert im Trinkwasser: Ph-Wert zwischen 6,5 – 9,5
Sie können den pH-Wert als zusätzlichen Parameter für Ihre Wasseranalyse hinzubuchen.
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