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pH-Wert im Leitungswasser

Was ist der pH-Wert?

Mit pH-Wert (potentia Hydrogenii) wird die Konzentration von freien aktiven Ionen im Wasser bezeichnet. Die Konzentration der Ionen bestimmt den sauren (weniger als 7,0) oder basischen = alkalischen (über 7,0) Charakter des Trinkwassers.

ph-wert-im-wasser

Wissenswertes: Seit Februar 2007 sind die Wasserversorger verpflichtet die Härtebereiche des Trinkwassers in Millimol Kalziumkarbonat je Liter (mmol/l) nach europäischen Recht anzugeben.

Härtebereiche:
weiches Wasser: 0 - 8,4 °dH < als 1,5mmol/l = stark sauer
neutrales Wasser: 7,0 °dH etwa 1,5 mmol/l = neutral
mittel: 8,4 - 14 °dH 1,5 – 2,5 mmol = basisch/alkalisch
hart: 14 - 21 °dH 2,5 – 3,8 mmol/l = stark basisch/alkalisch
sehr hart: über 21 °dH > 3,8 mmol/l = äußerst basisch/alkalisch

Welchen pH-Wert hat Leitungswasser?

Nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung hierzulande muss der pH-Wert im Leitungswasser innerhalb der vorgegebenen Grenze bei 6,5, also von schwach sauer bis neutral, und höchstens bei 9,5 liegen (= stark basisches Wasser). Die EU-Trinkwasserrichtlinie empfiehlt dagegen einen maximalen Wert von 8,5.

Der pH-Wert ergibt sich aus der Konzentration der im Trinkwasser enthaltenen Kalzium- und Magnesiumionen. Je mehr Ca+ - und Mg+- Ionen im Wasser gelöst sind, desto härter (kalkhaltiger) wird es.

Wie sich der pH-Wert Wasser verändern lässt

 Ein basischer pH-Wert im Leitungswasser entsteht, wenn die Konzentration von gelösten Mineralstoffen hoch ist. Das wirkt sich auch auf die Wasserhärte aus. Kalzium- (Ca+) und Magnesiumionen (Mg+) sind die Härtebildner des Wassers.

 Ein saurer pH-Wert im Leitungswasser entsteht durch eine hohe Konzentration von Kohlendioxid (CO2). Regenwasser nimmt das sich in der Luft befindliche Kohlendioxid auf und ist aufgrund des Fehlens von den Härtebildnern sauer.

 Die Wassertemperatur beeinflusst den pH-Wert. Bei Messungen ist deshalb auch immer die Wassertemperatur zu berücksichtigen.

Welcher pH-Wert ist gesund?

Im Körper werden Mineralstoffe als natürliche Säurepuffer benötigt. Ohne ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis funktionieren die vielfältigen Stoffwechselprozesse im Organismus nur mit Einschränkungen. Deshalb: Leitungswasser trinken ist gesund (wenn es keine Schadstoffe enthält)!

Das jeweilige Säure-Basen-Milieu im Organismus hat vielfältige Aufgaben:

 Blut: 7,35 – 7,45
Es ist wichtig für viele Stoffwechselfunktionen und der Wert bleibt im Grunde stabil. Im Körper reguliert er sich normalerweise selbst.

 Speichel: 7,0 – 7,1
Wird der Wert sauer, kann der Zahnschmelz geschädigt werden.

 Magensaft: 1,2 – 3,0
Er ist sehr sauer, weil damit Krankheitserreger eliminiert, Proteine aufgespalten und feste Nahrungsbestandteile aufgeschlossen werden.

 Harn: 4,8 – 8,0
Wird dann sehr sauer, sobald aus dem Körper vermehrt Säuren ausgeleitet werden.

 Darm: 8,0 oder etwas höher
Fäulnis- und Gärungsprozessen führen zu Durchfällen.

 Haut: 5,5
Das größte Organ des Körpers schützt mit seinem Säureschutzmantel vor krankmachenden Erregern und Keimen.

Wasser ist unser Lebenselixier. Der Körper benötigt Wasser, um störungsfrei zu funktionieren. Wasser hält das Säure-Basen-Verhältnis in Balance. Gesundes Wasser aus der Leitung hat einen pH-Wert von cirka 6,8 und ist somit in etwa neutral.

Kann man den pH-Wert im Leitungswasser messen und auch bestimmen?

Unterschiedliche Wasseranalysetests bringen Gewissheit:

 Laboruntersuchung:
Mit einem elektrometrischen Wasseranalyseverfahren lässt sich der pH-Wert zuverlässig ermitteln. Sie entnehmen eine Wasserprobe aus dem Wasserhahn und senden diese an ein akkreditiertes Labor ein. In Kürze erhalten Sie das Ergebnis übermittelt.

 Schnelltest/Teststreifen:
Mittels eines Schnelltest (auch Lackmustests) testen Sie das Wasser mit einem Teststreifen selbst. Sie erhalten unter anderem die Teststreifen online oder in Ihrer Apotheke. Gehen Sie genau nach der Packungsanweisung vor. Anhand einer abgebildeten Skala lässt sich das Farbergebnis sofort zuordnen und der Wert ablesen.

Lässt sich der pH-Wert im Leitungswasser senken/erhöhen? Wie geht das?

Einfache Maßnahmen verändern den Härtegrad in einem Glas Wasser relativ schnell:

 Saures Wasser (0 – 7,0) wird eher basisch durch Hinzufügen von etwas Natron (auch bekannt als Backsoda, Speisenatron, Bullrichsalz).

 Alkalisches Wasser (7,0 – 14) wird durch die Zugabe von ein paar Tropfen Essig- oder Zitronensäure verändert, der pH-Wert wird damit gesenkt.


Tipp: Überprüfen Sie das Getränk mit einem Lackmusteststreifen. So wissen Sie genau welchen Härtegrad dieses im Glas aufweist.



Hartes Wassers kann durch den Einbau von Wasserenthärtungsanlagen in weiches Wasser umgewandelt werden. Mit solcherart Anlagen erhalten Sie die optimale Wasserqualität zur Nutzung von Wasser erhitzenden Geräten wie Kaffeemaschinen, Dampfbügeleisen, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, etc. Der Vorteil ist, die Lebensdauer der Geräte wird erhöht.

Zur Wasserenthärtung stehen Anlagen mit chemischen oder physikalischen Verfahrenstechniken zur Verfügung:

 Chemisches Verfahren mit Ionenaustauscher:
Ca+- und Mg+- Ionen werden mittels dem Zufügen einer speziellen Regeneriermitteln wie Salzen dem Wasser entzogen und durch Natriumionen ersetzt.

 Physikalisches Verfahren mit Osmoseanlagen (Membrantechnik):
Das sind Anlagen mit feinsten Wasserfiltern. Sie filtern Kalk, Schadstoffe und Bakterien anhand hohen Drucks aus dem Wasser heraus.

 Biomineralisierungsverfahren:
Polumkehr, Permanentmagneten und Elektromagneten. Zu bedenken ist, der Kalk bleibt im Wasser enthalten und muss manuell entfernt werden. Der Kostenrahmen ist vergleichsweise hoch.

 

pH-Wert im Leitungswasser

Was ist der pH-Wert?

Mit pH-Wert (potentia Hydrogenii) wird die Konzentration von freien aktiven Ionen im Wasser bezeichnet. Die Konzentration der Ionen bestimmt den sauren (weniger als 7,0) oder basischen = alkalischen (über 7,0) Charakter des Trinkwassers.

ph-wert-im-wasser

Wissenswertes: Seit Februar 2007 sind die Wasserversorger verpflichtet die Härtebereiche des Trinkwassers in Millimol Kalziumkarbonat je Liter (mmol/l) nach europäischen Recht anzugeben.

Härtebereiche:
weiches Wasser: 0 - 8,4 °dH < als 1,5mmol/l = stark sauer
neutrales Wasser: 7,0 °dH etwa 1,5 mmol/l = neutral
mittel: 8,4 - 14 °dH 1,5 – 2,5 mmol = basisch/alkalisch
hart: 14 - 21 °dH 2,5 – 3,8 mmol/l = stark basisch/alkalisch
sehr hart: über 21 °dH > 3,8 mmol/l = äußerst basisch/alkalisch

Welchen pH-Wert hat Leitungswasser?

Nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung hierzulande muss der pH-Wert im Leitungswasser innerhalb der vorgegebenen Grenze bei 6,5, also von schwach sauer bis neutral, und höchstens bei 9,5 liegen (= stark basisches Wasser). Die EU-Trinkwasserrichtlinie empfiehlt dagegen einen maximalen Wert von 8,5.

Der pH-Wert ergibt sich aus der Konzentration der im Trinkwasser enthaltenen Kalzium- und Magnesiumionen. Je mehr Ca+ - und Mg+- Ionen im Wasser gelöst sind, desto härter (kalkhaltiger) wird es.

Wie sich der pH-Wert Wasser verändern lässt

 Ein basischer pH-Wert im Leitungswasser entsteht, wenn die Konzentration von gelösten Mineralstoffen hoch ist. Das wirkt sich auch auf die Wasserhärte aus. Kalzium- (Ca+) und Magnesiumionen (Mg+) sind die Härtebildner des Wassers.

 Ein saurer pH-Wert im Leitungswasser entsteht durch eine hohe Konzentration von Kohlendioxid (CO2). Regenwasser nimmt das sich in der Luft befindliche Kohlendioxid auf und ist aufgrund des Fehlens von den Härtebildnern sauer.

 Die Wassertemperatur beeinflusst den pH-Wert. Bei Messungen ist deshalb auch immer die Wassertemperatur zu berücksichtigen.

Welcher pH-Wert ist gesund?

Im Körper werden Mineralstoffe als natürliche Säurepuffer benötigt. Ohne ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis funktionieren die vielfältigen Stoffwechselprozesse im Organismus nur mit Einschränkungen. Deshalb: Leitungswasser trinken ist gesund (wenn es keine Schadstoffe enthält)!

Das jeweilige Säure-Basen-Milieu im Organismus hat vielfältige Aufgaben:

 Blut: 7,35 – 7,45
Es ist wichtig für viele Stoffwechselfunktionen und der Wert bleibt im Grunde stabil. Im Körper reguliert er sich normalerweise selbst.

 Speichel: 7,0 – 7,1
Wird der Wert sauer, kann der Zahnschmelz geschädigt werden.

 Magensaft: 1,2 – 3,0
Er ist sehr sauer, weil damit Krankheitserreger eliminiert, Proteine aufgespalten und feste Nahrungsbestandteile aufgeschlossen werden.

 Harn: 4,8 – 8,0
Wird dann sehr sauer, sobald aus dem Körper vermehrt Säuren ausgeleitet werden.

 Darm: 8,0 oder etwas höher
Fäulnis- und Gärungsprozessen führen zu Durchfällen.

 Haut: 5,5
Das größte Organ des Körpers schützt mit seinem Säureschutzmantel vor krankmachenden Erregern und Keimen.

Wasser ist unser Lebenselixier. Der Körper benötigt Wasser, um störungsfrei zu funktionieren. Wasser hält das Säure-Basen-Verhältnis in Balance. Gesundes Wasser aus der Leitung hat einen pH-Wert von cirka 6,8 und ist somit in etwa neutral.

Kann man den pH-Wert im Leitungswasser messen und auch bestimmen?

Unterschiedliche Wasseranalysetests bringen Gewissheit:

 Laboruntersuchung:
Mit einem elektrometrischen Wasseranalyseverfahren lässt sich der pH-Wert zuverlässig ermitteln. Sie entnehmen eine Wasserprobe aus dem Wasserhahn und senden diese an ein akkreditiertes Labor ein. In Kürze erhalten Sie das Ergebnis übermittelt.

 Schnelltest/Teststreifen:
Mittels eines Schnelltest (auch Lackmustests) testen Sie das Wasser mit einem Teststreifen selbst. Sie erhalten unter anderem die Teststreifen online oder in Ihrer Apotheke. Gehen Sie genau nach der Packungsanweisung vor. Anhand einer abgebildeten Skala lässt sich das Farbergebnis sofort zuordnen und der Wert ablesen.

Lässt sich der pH-Wert im Leitungswasser senken/erhöhen? Wie geht das?

Einfache Maßnahmen verändern den Härtegrad in einem Glas Wasser relativ schnell:

 Saures Wasser (0 – 7,0) wird eher basisch durch Hinzufügen von etwas Natron (auch bekannt als Backsoda, Speisenatron, Bullrichsalz).

 Alkalisches Wasser (7,0 – 14) wird durch die Zugabe von ein paar Tropfen Essig- oder Zitronensäure verändert, der pH-Wert wird damit gesenkt.


Tipp: Überprüfen Sie das Getränk mit einem Lackmusteststreifen. So wissen Sie genau welchen Härtegrad dieses im Glas aufweist.



Hartes Wassers kann durch den Einbau von Wasserenthärtungsanlagen in weiches Wasser umgewandelt werden. Mit solcherart Anlagen erhalten Sie die optimale Wasserqualität zur Nutzung von Wasser erhitzenden Geräten wie Kaffeemaschinen, Dampfbügeleisen, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, etc. Der Vorteil ist, die Lebensdauer der Geräte wird erhöht.

Zur Wasserenthärtung stehen Anlagen mit chemischen oder physikalischen Verfahrenstechniken zur Verfügung:

 Chemisches Verfahren mit Ionenaustauscher:
Ca+- und Mg+- Ionen werden mittels dem Zufügen einer speziellen Regeneriermitteln wie Salzen dem Wasser entzogen und durch Natriumionen ersetzt.

 Physikalisches Verfahren mit Osmoseanlagen (Membrantechnik):
Das sind Anlagen mit feinsten Wasserfiltern. Sie filtern Kalk, Schadstoffe und Bakterien anhand hohen Drucks aus dem Wasser heraus.

 Biomineralisierungsverfahren:
Polumkehr, Permanentmagneten und Elektromagneten. Zu bedenken ist, der Kalk bleibt im Wasser enthalten und muss manuell entfernt werden. Der Kostenrahmen ist vergleichsweise hoch.

 

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