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Brunnen und ihre Pflichten – Trinkwasser aus eigener Brunnenanlage

Auch das Trinkwasser aus der eignen Brunnenanlage wird vom zuständigen Gesundheitsamt auf seine Wasserqualität überprüft. Damit das Wasser die erforderlichen Grenzwerte der verschiedenen Parameter einhält, haben alle Betreiber von privaten Brunnen Pflichten zur Instandhaltung und Wartung zu erfüllen. 

Hausbrunnen


Gut zu wissen: Das Gesundheitsamt muss nach § 13 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) immer über den aktuellen Stand der Brunnenanlage informiert werden. Zudem ist die Behörde befugt, das Gelände zu betreten und Wasserproben zu entnehmen.


Trinkwasser ist das Lebensmittel in Deutschland, das den strengsten Kontrollen unterliegt – so wird auch das Brunnenwasser aus privaten Hausbrunnen jährlich getestet.

Tipps für Betreiber von Hausbrunnen:

➥ Eine Verschlammung der Brunnenanlage ist unbedingt vermeiden, um das Entstehen eines Nährbodens für Keime und Bakterien zu verhindern. Eine Reinigung durch eine Fachfirma sowie das Einbringen von Kies ist sinnvoll!
➥ Brunnenwasser regelmäßig testen! Wassertests zur Eigenkontrolle können Schadstoffquellen früher bestimmen und gesundheitliche Schäden vermeiden!
Wurzelwerk von Sträuchern und Bäumen kann die Brunnenanlage beschädigen! Wiese um den Hausbrunnen herum kurz halten!
➥ Unfallverhütungsvorschriften beim Einstieg beachten1!

Hausbrunnen – wie ist die Brunnenanlage aufgebaut?

Beim Bau einer Brunnenanlage sind nur vorgegebene Materialien zu verwenden. Eisen und Holz sind zu vermeiden, da hierüber Verschmutzungen in das Brunnenwasser gelangen können. Ein Schacht wird bis zum oberflächennahen Grundwasser ausgehoben und mit Mauerwerk oder Beton gesichert. Hierüber wird das Grundwasser mit einer Pumpe gefördert. Das Wasser tritt durch die Brunnensohle bzw. den unteren Bereich der Brunnenanlage ein.

Ein Hausbrunnen kann auch als Wasserspeicher genutzt werden. Zur Sicherung der Wasserqualität sind nicht nur die Wartung des Hausbrunnen, sondern auch bewusste Begehungen des umliegenden Geländes der Brunnenanlage erforderlich. Verschiedene Faktoren können das Grundwasser belasten, wie beispielsweise vieh- oder landwirtschaftliche Nutzung, Mülldeponien oder Straßen in unmittelbarer Nähe. Das Brunnenwasser sollte daher häufig getestet werden.

Eigene Brunnenanlage – Pflichten liegen auch in der Beseitigung von Mängeln

Typische Mängel an Hausbrunnen können die Wasserqualität gesundheitsgefährdend beeinflussen. In jedem Fall gilt es zu vermeiden, dass kleine Tiere, Niederschlagswasser oder andere Verunreinigungen durch den Einstiegsdeckel in den Hausbrunnen gelangen. Der Einstiegsdeckel sollte aus nicht rostendem Edelstahl oder verzinktem Stahlblech sein2.

Intakte Gummidichtungen und eine Betonfläche um den Brunnenkörper herum verhindern das Eindringen von Oberflächenwasser. Der Einstieg sollte sich nicht über der offenen Wasseroberfläche befinden und möglichst über ein Podest begehbar sein, um Verschmutzungen fernzuhalten. Ein Rückschlagventil am Brunnenrohr verhindert bei einem Pumpenausfall den Rückfluss des Wassers und eine dadurch entstehende Verkeimung. Die Lüftungsöffnungen sollten mit korrosionsbeständigem Insektenschutzgitter gesichert sein. Die Entnahmeleitungen sollten von der Brunnenanlage abfallend zum Gebäude hin verlaufen.

 


Referenzen
1 AGES GmbH: Hausbrunnen und Quellfassung
2 Umweltbundesamt: Wasser aus Hausbrunnen

 

Brunnen und ihre Pflichten – Trinkwasser aus eigener Brunnenanlage

Auch das Trinkwasser aus der eignen Brunnenanlage wird vom zuständigen Gesundheitsamt auf seine Wasserqualität überprüft. Damit das Wasser die erforderlichen Grenzwerte der verschiedenen Parameter einhält, haben alle Betreiber von privaten Brunnen Pflichten zur Instandhaltung und Wartung zu erfüllen. 

Hausbrunnen


Gut zu wissen: Das Gesundheitsamt muss nach § 13 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) immer über den aktuellen Stand der Brunnenanlage informiert werden. Zudem ist die Behörde befugt, das Gelände zu betreten und Wasserproben zu entnehmen.


Trinkwasser ist das Lebensmittel in Deutschland, das den strengsten Kontrollen unterliegt – so wird auch das Brunnenwasser aus privaten Hausbrunnen jährlich getestet.

Tipps für Betreiber von Hausbrunnen:

➥ Eine Verschlammung der Brunnenanlage ist unbedingt vermeiden, um das Entstehen eines Nährbodens für Keime und Bakterien zu verhindern. Eine Reinigung durch eine Fachfirma sowie das Einbringen von Kies ist sinnvoll!
➥ Brunnenwasser regelmäßig testen! Wassertests zur Eigenkontrolle können Schadstoffquellen früher bestimmen und gesundheitliche Schäden vermeiden!
Wurzelwerk von Sträuchern und Bäumen kann die Brunnenanlage beschädigen! Wiese um den Hausbrunnen herum kurz halten!
➥ Unfallverhütungsvorschriften beim Einstieg beachten1!

Hausbrunnen – wie ist die Brunnenanlage aufgebaut?

Beim Bau einer Brunnenanlage sind nur vorgegebene Materialien zu verwenden. Eisen und Holz sind zu vermeiden, da hierüber Verschmutzungen in das Brunnenwasser gelangen können. Ein Schacht wird bis zum oberflächennahen Grundwasser ausgehoben und mit Mauerwerk oder Beton gesichert. Hierüber wird das Grundwasser mit einer Pumpe gefördert. Das Wasser tritt durch die Brunnensohle bzw. den unteren Bereich der Brunnenanlage ein.

Ein Hausbrunnen kann auch als Wasserspeicher genutzt werden. Zur Sicherung der Wasserqualität sind nicht nur die Wartung des Hausbrunnen, sondern auch bewusste Begehungen des umliegenden Geländes der Brunnenanlage erforderlich. Verschiedene Faktoren können das Grundwasser belasten, wie beispielsweise vieh- oder landwirtschaftliche Nutzung, Mülldeponien oder Straßen in unmittelbarer Nähe. Das Brunnenwasser sollte daher häufig getestet werden.

Eigene Brunnenanlage – Pflichten liegen auch in der Beseitigung von Mängeln

Typische Mängel an Hausbrunnen können die Wasserqualität gesundheitsgefährdend beeinflussen. In jedem Fall gilt es zu vermeiden, dass kleine Tiere, Niederschlagswasser oder andere Verunreinigungen durch den Einstiegsdeckel in den Hausbrunnen gelangen. Der Einstiegsdeckel sollte aus nicht rostendem Edelstahl oder verzinktem Stahlblech sein2.

Intakte Gummidichtungen und eine Betonfläche um den Brunnenkörper herum verhindern das Eindringen von Oberflächenwasser. Der Einstieg sollte sich nicht über der offenen Wasseroberfläche befinden und möglichst über ein Podest begehbar sein, um Verschmutzungen fernzuhalten. Ein Rückschlagventil am Brunnenrohr verhindert bei einem Pumpenausfall den Rückfluss des Wassers und eine dadurch entstehende Verkeimung. Die Lüftungsöffnungen sollten mit korrosionsbeständigem Insektenschutzgitter gesichert sein. Die Entnahmeleitungen sollten von der Brunnenanlage abfallend zum Gebäude hin verlaufen.

 


Referenzen
1 AGES GmbH: Hausbrunnen und Quellfassung
2 Umweltbundesamt: Wasser aus Hausbrunnen

 

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