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Trinkwasser aus Oberflächengewässer

gewaesser

In Deutschland wird das Trinkwasser zu 30 Prozent aus Oberflächengewässern gewonnen.
Der Schutz der Gewässer ist somit Voraussetzung zur Versorgungssicherheit.

In Gewinnung und Aufbereitung werden erfolgreich Anstrengungen unternommen, trotz der Belastungen der Gewässer mit dem Trinkwasser ein einwandfreies und gesundheitlich unbedenkliches Produkt bereit zu stellen.

Gut zu wissen: Die meisten Verunreinigungen geschehen tatsächlich erst in der eigenen Trinkwasserinstallation.1 Man sollte Leitungswasser regelmäßig testen lassen, um Schadstoffe erkennen zu können und seine Gesundheit zu schützen.

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie zum Schutz der Gewässer

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde 2000 zum Schutz der Gewässer aufgestellt.

Eines ihrer Ziele ist es,...

...den Aufwand zur Trinkwasseraufbereitung und gleichsam die Belastung der Gewässer zu minimieren. Grundwasser, Flüsse, Seen, Übergangs- und Küstengewässer sollen einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen.

Zu diesem Zweck werden Grundwasser und Oberflächengewässer regelmäßig untersucht. Es werden Daten zu chemischen, biologischen und hydromorphologischen (die Gewässerstruktur betreffenden) Eigenschaften erhoben. Der Zustand der Gewässer darf sich gemäß der Richtlinie nicht verschlechtern (Verschlechterungsverbot) und ist dort zu verbessern, wo ein guter Zustand noch nicht erreicht ist.

Der strukturelle Zustand unserer Gewässer

Der hydromorphologische Zustand eines Gewässers ist beispielsweise charakterisiert durch Untergrund, Gefälle oder Transportprozesse. Belastungen der Hydromorphologie sind keine stofflichen Belastungen. Vielmehr sind es bauliche Veränderungen im oder am Gewässer, wie Begradigungen, Brücken oder Wasserkraftwerke, durch die den Wasserorganismen der Lebensraum genommen wird.

In Deutschland wird die Durchgängigkeit der Flüsse jeden zweiten Fließkilometer durch ein technisches Bauwerk unterbrochen.


Gut zu wissen: Insgesamt sind nur 8 Prozent der Flüsse in einem sehr guten oder guten hydromorphologischen Zustand. Die Hydromorphologie ist der Hauptgrund dafür, dass die deutschen Fließgewässer in zu nur 0,24 Prozent einen sehr guten, und nur in 13,8 Prozent der Fälle einen guten Zustand erreichen.


 

Schadstoffe in Oberflächengewässer

Der Nährstoffeintrag in die Oberflächengewässer in Deutschland konnte seit Ende der 80er dank verbesserter Kläranlagen stark reduziert werden.

Trotzdem stellen sie für die Seen das größte Problem dar. Verstärktes Algenwachstum bedingt in der Folge Sauerstoffmangel. Es kommt zu Fischsterben und Einschränkungen in der Trinkwasseraufbereitung. Hinsichtlich der Belastung der Gewässer durch Schwermetalle und industrieller Schadstoffe führten verbesserte Kläranlagen und Verpflichtungen der Industrie zu Rückgängen der Einträge. So ging der Quecksilbereintrag beispielsweise um 91 Prozent zurück.

88 Prozent der Fließgewässer erreichen mittlerweile einen guten chemischen Zustand. Bei den Seen sind es sogar 92 Prozent.

Schwermetallbelastungen des Trinkwassers kommen meist aus der eigenen Trinkwasserinstallation. Korrosionsschäden alter oder ungeeigneter Rohrleitungen sind die Hauptursache. Bei nicht fachgerechter Installation droht auch eine Verkeimung des Wassers. Daher sollte man es regelmäßig testen lassen.


Referenzen:
1Umweltbundesamt "Trinkwasser: Auf die letzten Meter kommt es an!"

 

Trinkwasser aus Oberflächengewässer

gewaesser

In Deutschland wird das Trinkwasser zu 30 Prozent aus Oberflächengewässern gewonnen.
Der Schutz der Gewässer ist somit Voraussetzung zur Versorgungssicherheit.

In Gewinnung und Aufbereitung werden erfolgreich Anstrengungen unternommen, trotz der Belastungen der Gewässer mit dem Trinkwasser ein einwandfreies und gesundheitlich unbedenkliches Produkt bereit zu stellen.

Gut zu wissen: Die meisten Verunreinigungen geschehen tatsächlich erst in der eigenen Trinkwasserinstallation.1 Man sollte Leitungswasser regelmäßig testen lassen, um Schadstoffe erkennen zu können und seine Gesundheit zu schützen.

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie zum Schutz der Gewässer

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde 2000 zum Schutz der Gewässer aufgestellt.

Eines ihrer Ziele ist es,...

...den Aufwand zur Trinkwasseraufbereitung und gleichsam die Belastung der Gewässer zu minimieren. Grundwasser, Flüsse, Seen, Übergangs- und Küstengewässer sollen einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen.

Zu diesem Zweck werden Grundwasser und Oberflächengewässer regelmäßig untersucht. Es werden Daten zu chemischen, biologischen und hydromorphologischen (die Gewässerstruktur betreffenden) Eigenschaften erhoben. Der Zustand der Gewässer darf sich gemäß der Richtlinie nicht verschlechtern (Verschlechterungsverbot) und ist dort zu verbessern, wo ein guter Zustand noch nicht erreicht ist.

Der strukturelle Zustand unserer Gewässer

Der hydromorphologische Zustand eines Gewässers ist beispielsweise charakterisiert durch Untergrund, Gefälle oder Transportprozesse. Belastungen der Hydromorphologie sind keine stofflichen Belastungen. Vielmehr sind es bauliche Veränderungen im oder am Gewässer, wie Begradigungen, Brücken oder Wasserkraftwerke, durch die den Wasserorganismen der Lebensraum genommen wird.

In Deutschland wird die Durchgängigkeit der Flüsse jeden zweiten Fließkilometer durch ein technisches Bauwerk unterbrochen.


Gut zu wissen: Insgesamt sind nur 8 Prozent der Flüsse in einem sehr guten oder guten hydromorphologischen Zustand. Die Hydromorphologie ist der Hauptgrund dafür, dass die deutschen Fließgewässer in zu nur 0,24 Prozent einen sehr guten, und nur in 13,8 Prozent der Fälle einen guten Zustand erreichen.


 

Schadstoffe in Oberflächengewässer

Der Nährstoffeintrag in die Oberflächengewässer in Deutschland konnte seit Ende der 80er dank verbesserter Kläranlagen stark reduziert werden.

Trotzdem stellen sie für die Seen das größte Problem dar. Verstärktes Algenwachstum bedingt in der Folge Sauerstoffmangel. Es kommt zu Fischsterben und Einschränkungen in der Trinkwasseraufbereitung. Hinsichtlich der Belastung der Gewässer durch Schwermetalle und industrieller Schadstoffe führten verbesserte Kläranlagen und Verpflichtungen der Industrie zu Rückgängen der Einträge. So ging der Quecksilbereintrag beispielsweise um 91 Prozent zurück.

88 Prozent der Fließgewässer erreichen mittlerweile einen guten chemischen Zustand. Bei den Seen sind es sogar 92 Prozent.

Schwermetallbelastungen des Trinkwassers kommen meist aus der eigenen Trinkwasserinstallation. Korrosionsschäden alter oder ungeeigneter Rohrleitungen sind die Hauptursache. Bei nicht fachgerechter Installation droht auch eine Verkeimung des Wassers. Daher sollte man es regelmäßig testen lassen.


Referenzen:
1Umweltbundesamt "Trinkwasser: Auf die letzten Meter kommt es an!"

 

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