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Leitungsrohre – die unbekannte Gefahr

Die heimischen Leitungsrohre sind von großer Wichtigkeit, wenn es um die Sicherung der Trinkwasserqualität geht. Jeder Eigentümer selbst trägt die Verantwortung für seine Leitungsrohre und die Installation, über die das Wasser fließt. 

Leitungsrohre

Schwermetalle können sich durch die Hausinstallation im Wasser lösen und bei dauerhaftem Verzehr schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Das Material der Leitungsrohre ist somit von zentraler Bedeutung. Auch tote Leitungsrohre (Totstränge) können das Wasser durch Keime und Bakterien stark belasten. Zwar ist Trinkwasser das Lebensmittel, das am strengsten kontrolliert wird.

Wichtig zu wissen: Wenn die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung vor der Übergabestelle zum eigenen Haushalt eingehalten werden, kann das Trinkwasser immer noch durch die eigenen Leitungen und Anlagen beeinträchtigt werden. Ein individueller Wassertest kann helfen Schadstoffe im Wasser zu erkennen.

Leitungsrohre – das ist zu beachten:

 Es gibt verschiedene Rohrmaterialen, für die Normen und Beschränkungen gelten.
➥ Nickel wird beispielsweise bevorzugt nur für Rohrverbinder eingebaut, da sonst der Nickelgrenzwert überschritten wird.
 In verkalkten Rohren bilden sich schneller Keimherde, die das Wasser belasten können.
 Seit rund 30 Jahren ist der Einbau von Bleirohren nicht mehr zulässig, dennoch findet sich auch heute noch in vielen Altbauten das giftige Schwermetall.

Ein erhöhter Bleiwert im Leitungswasser führt bei dauerhaftem Verzehr zu einer schleichenden Vergiftung1. Doch auch andere Schwermetalle, wie Kupfer und Nickel, können sich im Wasser lösen und die Gesundheit beeinträchtigen. Besonders Stagnationswasser – Wasser, das länger als 4 Stunden in der Installation steht – ist stark gefährdet.

Leitungsrohre – die unbekannte Gefahr

Die heimischen Leitungsrohre sind von großer Wichtigkeit, wenn es um die Sicherung der Trinkwasserqualität geht. Jeder Eigentümer selbst trägt die Verantwortung für seine Leitungsrohre und die Installation, über die das Wasser fließt. 

Leitungsrohre

Schwermetalle können sich durch die Hausinstallation im Wasser lösen und bei dauerhaftem Verzehr schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Das Material der Leitungsrohre ist somit von zentraler Bedeutung. Auch tote Leitungsrohre (Totstränge) können das Wasser durch Keime und Bakterien stark belasten. Zwar ist Trinkwasser das Lebensmittel, das am strengsten kontrolliert wird.

Wichtig zu wissen: Wenn die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung vor der Übergabestelle zum eigenen Haushalt eingehalten werden, kann das Trinkwasser immer noch durch die eigenen Leitungen und Anlagen beeinträchtigt werden. Ein individueller Wassertest kann helfen Schadstoffe im Wasser zu erkennen.

Leitungsrohre – das ist zu beachten:

 Es gibt verschiedene Rohrmaterialen, für die Normen und Beschränkungen gelten.
➥ Nickel wird beispielsweise bevorzugt nur für Rohrverbinder eingebaut, da sonst der Nickelgrenzwert überschritten wird.
 In verkalkten Rohren bilden sich schneller Keimherde, die das Wasser belasten können.
 Seit rund 30 Jahren ist der Einbau von Bleirohren nicht mehr zulässig, dennoch findet sich auch heute noch in vielen Altbauten das giftige Schwermetall.

Ein erhöhter Bleiwert im Leitungswasser führt bei dauerhaftem Verzehr zu einer schleichenden Vergiftung1. Doch auch andere Schwermetalle, wie Kupfer und Nickel, können sich im Wasser lösen und die Gesundheit beeinträchtigen. Besonders Stagnationswasser – Wasser, das länger als 4 Stunden in der Installation steht – ist stark gefährdet.

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Leitungsrohre – verzinkte Rohre und Co.

Die Trinkwasserverordnung gibt für Leitungsrohre Richtlinien und Normen vor. Heimische Leitungsrohre sind auf den kürzesten Wegen zu verlegen. Schmelztauchverzinkte Eisenwerkstoffe dürfen nicht im Warmwasserbereich eingesetzt werden und für Kupfer bzw. Kupferlegierungen müssen Normen eingehalten werden2. Verzinkte Rohre oder Stahlbehältern dürfen niemals hinter Kupferrohren eingesetzt werden, da es zu einer chemischen Reaktion kommt: Kupfer wird im Wasser gelöst und löst im weiteren Verlauf das unedlere Zink oder Eisen, das zu Lochfraß führen kann3. Ist der Kupfergehalt im Wasser zu hoch, können besonders bei Säuglingen schwere Leberschäden auftreten. Der pH-Wert im Wasser ist ausschlaggebend, ob reine Kupferrohre verbaut werden dürfen oder nicht4. Seit 1997 nutzt man in diesen Fällen innen verzinnte Leitungsrohre.

Tipps für die heimischen Leitungsrohre:

 Örtliche Wasserversorger und Gesundheitsämter geben individuelle Ratschläge!
➥ Stagnationswasser nicht zum Verzehr nutzen!
 Ein Wassertest spürt Schadstoffe auf und kann die Gesundheit schützen!
➥ Verzinkte Rohre sind nicht mehr für den Warmwasserbereich zugelassen!

 


Zum Weiterlesen:
1 DMB: Bleirohre Trinkwasser
2 DVGW: Wasser-Installation
3 Ikz-praxis Heft 11/2006: Rohrleitungen Mischinstallation
4 BfR: Kupferrohre untersuchen